Strom intelligent verbrauchen oder wegwerfen?

Eine Gruppe von Herstellern und Energieberatern für Photovoltaik und Heizungstechnik sucht neue Stromverbraucher für die Sonnenmonate.
Über 50% des über Photovoltaikanlagen erzeugten Stroms wird per Gesetz beim Einsatz von Batterien in Spitzenzeiten abgeregelt, bei allen anderen PV-Anlagen immerhin noch bis zu 25% des Stroms.
Anders gesagt, dieser Strom wird weggeworfen, ohne dass durch die Produktion von mehr Strom die Produktionskosten steigen würden. Durch diese Maßnahme soll in den ertragsreichen Sonnenmonaten eine Überlastung des Stromnetzes verhindert werden.
Wer trotzdem mehr Strom produzieren will, muss ihn also selbst verbrauchen.

Wie kann im Privathaushalt die Convenience der Bewohner an Sonnentagen erhöht werden?
In einem ersten Test werden bis Mitte 2017 Eigenheime zur Steigerung des Komforts im Wohnbereich mit intelligenten und energieoptimierten Stromverbrauchern ausgestattet.
In einer GISAD Studie werden die Ergebnisse dieses Tests 2017 veröffentlicht werden. Bis auf die Sommermonate sollen durch ein intelligentes Heizkonzept 100% des produzierten Stroms im Eigenverbrauch verwendet werden.

Unternehmen haben viel mehr Potenzial, selbst erzeugten Strom weitgehend auch selbst zu nutzen, aber tun sie es auch?
Welche Maschinen und Geräte können gezielt in den Sonnenmonaten als Stromverbraucher eingesetzt werden? Welche Produkte können besonders in den Sonnenmonaten produziert werden? Rechnet sich die Reduzierung der Produktion an wolkenbedeckten Tagen?

Sowohl Hersteller, welche energieoptimierte Produkte für Endverbraucher anbieten, als auch Haushalte, welche selbsterzeugten Strom nicht wegwerfen wollen, können sich an dem Projekt beteiligen. Ebenfalls gesucht werden Produktionsunternehmen und Lösungen für die Produktion, bei denen eine Optimierung auf den PV-Ertrag möglich ist.

Kontakt: GISAD, Olaf Berberich Mail: pv@gisad.eu

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