Nannybot greift Kleinkind an!

Sie halten diese Meldung für einen makabren vorgezogenen Halloween-Scherz?
Nein, sie ist ein sehr ernst zu nehmender Appell an die IT-Branche, endlich neue Wege der Dezentralisierung und Anonymisierung zu gehen.

Tatsächlich werden bereits die ersten Nanny-Roboter eingesetzt, siehe http://www.t-online.de/eltern/erziehung/id_60852932/roboter-nannys.html. Das mag ethisch vertretbar und hilfreich sein, solange die digitale Nanny vergleichbar einem Babyfon nur den verlängerten Arm der Aufsichtsperson darstellt.
Dafür ist jedoch sicherzustellen, dass ein Nanny Roboter oder Nannybot nicht von außen manipuliert werden kann.
Tatsächlich haben sich gerade über 300.000 private Geräte gegen Ihre Besitzer gewendet und sind kriminell geworden, siehe http://www.spiegel.de/netzwelt/web/stoerung-bei-twitter-und-co-haushaltsgeraete-legten-webseiten-lahm-a-1117833.html.

Dies war nur ein Testlauf für zukünftige Angriffe und ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommen wird, wenn Billionen Geräte vernetzt sein werden. Abhilfe schafft eine konsequente Entnetzung der Geräte. Eine permanente Erreichbarkeit aus dem Internet bedeutet immer eine offene Tür für Angreifer und Missbrauch.

Roboter sollten in einem vorgegebenen Rahmen autonom arbeiten. Wenn ein Kleinkind schreit, dann muss hierdurch auch ein Kleinkind in der Lage sein, über die Regeln eines Roboters hinweg, menschliche Hilfe zu rufen. Gleichzeitig muss die Kommunikation über das Internet auf ein absolutes Minimum reduziert, weitgehend anonym erfolgen. Das Gleiche gilt für alle anderen Bereiche, wie autonomes Fahren, etc.. Viele heutige Praktiken, wie ständige Onlineupdates oder auch nur die ständige Zeitabfrage über das Internet, machen Geräte heute permanent erreichbar und somit permanent angreifbar.

Dieses Spannungsfeld zwischen menschlicher Selbstbestimmung und größtmöglicher Autonomie von Maschinen habe ich in meinem Buch „Trusted WEB 4.0 Bauplan für die digitale Gesellschaft“ aufgearbeitet.
In einem ersten Smart Home Projekt werden die Erkenntnisse derzeit umgesetzt, siehe http://blog.get-primus.net/strom-intelligent-verbrauchen-oder-wegwerfen/, 2017 werden in einer neuen GISAD-Studie „Dezentralisierte und anonyme Energieoptimierung für Smart Home„die Ergebnisse veröffentlicht werden.

Es braucht noch viele Köpfe / Institutionen, um GISAD als globales Institut zu gründen und etablieren. Nur, wenn die Dezentralisierung und Anonymisierung durch GISAD eine Stimme hat, werden Lösungen für ein sicheres Internet entwickelt werden. Wir sollten uns in Zukunft nicht ständig davor fürchten müssen, dass unser Haus oder Auto uns oder andere angreift!

Strom intelligent verbrauchen oder wegwerfen?

Eine Gruppe von Herstellern und Energieberatern für Photovoltaik und Heizungstechnik sucht neue Stromverbraucher für die Sonnenmonate.
Über 50% des über Photovoltaikanlagen erzeugten Stroms wird per Gesetz beim Einsatz von Batterien in Spitzenzeiten abgeregelt, bei allen anderen PV-Anlagen immerhin noch bis zu 25% des Stroms.
Anders gesagt, dieser Strom wird weggeworfen, ohne dass durch die Produktion von mehr Strom die Produktionskosten steigen würden. Durch diese Maßnahme soll in den ertragsreichen Sonnenmonaten eine Überlastung des Stromnetzes verhindert werden.
Wer trotzdem mehr Strom produzieren will, muss ihn also selbst verbrauchen.

Wie kann im Privathaushalt die Convenience der Bewohner an Sonnentagen erhöht werden?
In einem ersten Test werden bis Mitte 2017 Eigenheime zur Steigerung des Komforts im Wohnbereich mit intelligenten und energieoptimierten Stromverbrauchern ausgestattet.
In einer GISAD Studie werden die Ergebnisse dieses Tests 2017 veröffentlicht werden. Bis auf die Sommermonate sollen durch ein intelligentes Heizkonzept 100% des produzierten Stroms im Eigenverbrauch verwendet werden.

Unternehmen haben viel mehr Potenzial, selbst erzeugten Strom weitgehend auch selbst zu nutzen, aber tun sie es auch?
Welche Maschinen und Geräte können gezielt in den Sonnenmonaten als Stromverbraucher eingesetzt werden? Welche Produkte können besonders in den Sonnenmonaten produziert werden? Rechnet sich die Reduzierung der Produktion an wolkenbedeckten Tagen?

Sowohl Hersteller, welche energieoptimierte Produkte für Endverbraucher anbieten, als auch Haushalte, welche selbsterzeugten Strom nicht wegwerfen wollen, können sich an dem Projekt beteiligen. Ebenfalls gesucht werden Produktionsunternehmen und Lösungen für die Produktion, bei denen eine Optimierung auf den PV-Ertrag möglich ist.

Kontakt: GISAD, Olaf Berberich Mail: pv@gisad.eu

Erkenntnisse des Brexits für die digitale Transformation

Unstrittig ist der Brexit der vorläufige Höhepunkt eines Unbehagens, welches breite Bevölkerungsschichten bei der Entwicklung unserer Gesellschaft befallen hat. Fragt man die Menschen, so können sie oft selbst nicht genau benennen, warum sie die Populisten wählen. Selbst viele Brexit-Befürworter fragen sich jetzt, warum sie eigentlich aus der EU austreten wollten. Noch gibt es keine Untersuchungen dazu, in wie weit sogenannte Social Bots eine Rolle gespielt haben, siehe http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article154223388/Maschinen-uebernehmen-die-Macht-im-Internet.html .
Scheinbar haben aber nicht einmal die Brexit Befürworter ernsthaft mit dem Willen der Briten zum Austritt gerechnet. Manipulationen von Wählern sind überall da möglich, wo Unzufriedenheit herrscht. Allerdings sind neuerdings auch immer mehr Trends festzustellen, dass Menschen, denen es eigentlich gut geht, sich radikalisieren.
Die Politiker in Europa machen selbstkritische Nabelschau und fragen sich, warum sie ihre Wähler nicht mehr erreichen. Zu befürchten ist, dass es die ein oder andere kleine Etatverschiebung geben wird, aber keinen grundsätzlichen Neuanfang. Finanzkrisen, Jugendarbeitslosigkeit und die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich in Europa sind nur einige Symptome, nicht aber die Krankheit, die sich bereits tief in unsere Gesellschaft gefressen hat. Es ist das fehlende Ziel und die damit verbundene fehlende Identität der Europäer.

Wenn im Silicon Valley nur noch über Geschäftsmodelle nachgedacht wird, bei denen man auf einmal das Leben von Milliarden Menschen verändern kann, dann werden hier gewollt oder auch nicht gewollt früher oder später Milliarden Menschen gleichgeschaltet. Die digitale Transformation geht uns alle an. Die Konsequenzen hat jeder von uns zu tragen.
Weder können wir es uns leisten, noch sind wir Europäer es gewohnt, als ewig Zweite anderen hinterherzulaufen. Doch genau das tun wir zunehmend. Das Werkzeug und die Voraussetzung für die Gleichschaltung der Menschen ist eine zentralisierte IT mit einfachen skalierbaren Geschäftsmodellen, denen entsprechende skalierbare Risiken gegenüberstehen. Was ist der Politik passiert, lässt sich auf die Konsumenten übertragen. Ein unbewusstes Unbehagen reicht aus, um sich gegen den Kauf eines Produktes zu entscheiden. Zukünftig wird es immer wichtiger werden, Produkte anzubieten, die auf das individuelle Sicherheitsbedürfnis eingehen und vor allem vom Konsumenten als für ihn gemacht verstanden werden.Technik muss dem Menschen dienen und darf ihn nicht zunehmend beherrschen. Sonst wird es zur Totalverweigerung der Konsumenten kommen, auch wenn die Produkte eigentlich gut sind.

Wir müssen das europäische Motto „In Vielfalt vereint“ auf die digitale Transformation übertragen. Das funktioniert mit einer dezentralen und anonymen digitalen Gesellschaft.
Für mich ist es ein Wink des Schicksals, dass ich einen Tag nach Bekanntgabe des Brexit in der Post die druckfrischen Autorenexemplare zu meinem neuen Buch „Trusted WEB 4.0, Bauplan für die digitale Gesellschaft fand, siehe http://www.springer.com/de/book/9783662492079 .

Das Buch ist ein Masterplan, wie man die Europäische Idee in das digitale Zeitalter übertragen kann. Kritisieren Sie mich, machen Sie mich nieder, wenn Sie eine fundierte andere Meinung haben.
Aber wenn Sie als Entscheider in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Ihre Verantwortung ernstnehmen, sollten Sie das Buch gelesen haben. Damit das Buch zur Idee wird, benötigt es viele Fürsprecher, die sich für den Erhalt der europäischen Idee in der digitalen Gesellschaft einsetzen wollen! Alles in Zukunft wird digital. Das ist auch in Ordnung, wenn man es richtig macht und die vordigitalen Errungenschaften in die digitale Transformation mitnimmt.

Olaf Berberich

Kann die Flüchtlingsfrage durch Dezentralisierung gelöst werden?

Als Initiator von GISAD habe ich lange gezögert, mich zum Flüchtlingsthema zu äußern.
Zu schnell wird einem vorgeworfen, sich unqualifiziert über alles und jedes äußern zu müssen.
Tatsächlich bin ich jedoch überzeugt, dass wir vor einem goldenen Zeitalter der Dezentralisierung stehen, wenn wir jetzt die Weichen richtig stellen. Überall hat die Zentralisierung inzwischen ihren Zenit überschritten und muss durch neue Konzepte ergänzt oder auch ersetzt werden.
So werden zum Beispiel Finanzsysteme nur noch mit Mühe aufrechterhalten, da den skalierbaren Möglichkeiten einer globalen Welt auch zunehmend skalierbare Risiken entgegenstehen.

Zukünftig müssen Regeln, zum Beispiel für den Umweltschutz, global gelten. Aber sie müssen so gestaltet werden, dass sie dezentral angepasst und umgesetzt werden können.
Genau das ist die europäische Erfolgsstory, einen maximalen Konsens zwischen den Mitgliedsstaaten als dezentralen Steuerungseinheiten herzustellen.

Das globale Regelwerk für Kriege und Flüchtlinge ist das Völkerrecht. Die Charta der UNO sieht den Weltfrieden gefährdet, wenn eben zum Beispiel durch ethnische Säuberungen Fluchtbewegungen ausgelöst werden, welche auf die Nachbarstaaten übergreifen.
Es gibt also bereits ein globales Regelwerk, wann andere Staaten zum Beispiel in Bürgerkriege eingreifen dürfen. Jedoch ist hier immer nur das Verhältnis zwischen Staaten geregelt.
Da alle Staaten im Wesentlichen damit beschäftigt sind, ihre eigene Berechtigung zu sichern, ist es bisher undenkbar, dass es bei der oben definierten Bedrohung des Weltfriedens auch möglich sein muss, Staaten, beziehungsweise den sie repräsentierenden Machtapparaten die Berechtigung über ihr Volk zu entziehen, ohne hierfür einen Krieg führen zu müssen.

Wenn massenhaft Menschen ihren Besitz und ihre Heimat bereit sind, hinter sich zu lassen, um vor einem Regime zu fliehen, muss es anderen Staaten möglich sein, anstelle sich in Bürgerkriege einzumischen, stellvertretend für diese Menschen zerstörte Regionen unter zeitweise eigene Verwaltung zu stellen. Historisch war zum Beispiel der Marschallplan in Deutschland eine echte Chance. Auch, dass ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Zonen entstand, war letztendlich positiv. Flüchtlinge in Europa fangen mittellos ganz unten in der Fremde wieder an. Andererseits kostet es Europa viel Geld, weitere Flüchtlinge draußen zu halten. Letztendlich ist Europa auch für eine humanitäre Katastrophe verantwortlich, wenn diese mittels Europäischem Geld woanders stattfindet.
Besser wären einzelne befriedete Zonen, die mit ihren Konzepten für sich werben könnten. Die Flüchtlinge könnten dann selbst entscheiden, ob sie sich ethnisch getrennten Zonen anschließen würden, oder Zonen, die eine multireligiösen Neuanfang versuchen würden. Europäische Zonen könnten eine EU-Partnerschaft eingehen. Flüchtlinge aus diesen Zonen könnten, wenn sie Arbeit haben, ganz legal nach Europa einreisen. Das Geld, welches an die Schlepper geht und die Kriegstreiber stärkt, könnten die Flüchtlinge weiter behalten.

Würde sich so eine Reaktion auf außer Kontrolle geratene totalitäre Systeme durchsetzen, würden viele Anreize wegfallen, eine solche Situation überhaupt entstehen zu lassen. Denn heute wie früher sind es handfeste, kurzfristige wirtschaftliche Interessen, warum Kriege durchgeführt werden. Der nachhaltige Schaden interessiert die daran Beteiligten nicht.

Natürlich ist es nicht einfach, die weltweiten Regeln des Völkerrechts zu ändern. Das Problem der Zentralisierung, ob in der Finanzwelt, der Wirtschaft oder der Politik ist, dass große Tanker nicht kurzfristig zu wenden sind. Andererseits kann durch die komplexe Vernetzung der Welt innerhalb kürzester Zeit ein Tsunami auch den größten Tanker zum kentern bringen.

Wenn wir ein goldenes Zeitalter haben wollen, dann brauchen wir schnellst möglich globale Strategien, um die zunehmenden Herausforderungen, welche wir teilweise selbst durch die Globalisierung geschaffen haben, zu bewältigen. Aus meiner Sicht können wir das goldene Zeitalter nur erreichen, wenn wir globale Standards entwickeln, welche die Vernetzung dezentraler Einheiten ermöglichen. Dabei sollte sich jeder in Europa klar machen, dass unser Konzept der Vielfalt die Basis für ein solches goldenes Zeitalter darstellt. Wir sind viel besser aufgestellt, als andere Länder mit zentralisiertem globalem Machtanspruch, wenn wir uns auf unsere Stärke besinnen und die nachhaltigen Ziele im Auge behalten.

Für diejenigen, die sich dafür interessieren, wie man ganz konkret Konzepte der Dezentralisierung gewinnbringend umsetzen kann, habe ich im Hinblick auf die digitale Transformation, in der wir uns befinden, das Buch „Trusted Web 4.0 – Bauplan für die digitale Gesellschaft“ geschrieben.

www.citythek.de als Ferienportal zur Unterstützung des Trusted WEB 4.0 reaktiviert

Liebe Leser,

seit 2007 stellen wir über diesen werbefreien Blog Informationen zum Trusted WEB 4.0 zur Verfügung. Auf Werbung haben wir verzichtet, weil jede Werbung Profildaten von den Besuchern anlegt, was wir grundsätzlich ablehnen.
Andere Initiative wie Netzpolitik.org sammeln Spenden ein, um ihre Arbeit fortzuführen und verstehen sich als Journalisten, die jedoch bewusst eine bestimmte Position vertreten.
Dieser Blog setzt sich für Projekte ein, welche die digitale Transformation mit Konzepten der Dezentralisierung und Anonymisierung mitgestalten. Im Unterschied zum reinen Journalismus verfügen wir über eigene Projekterfahrung und den Projekten hinterlegte Patentanmeldungen.
Täglich werden es mehr, und es sind nicht etwa Start-Ups, die sich mit Dezentralisierung beschäftigen. Für Blockchain-Dezentralisierungs-Projekte haben sich zehn der größten Banken weltweit zusammengeschlossen. EnBW und Mercedes arbeiten in einem dezentralen Energieprojekt zusammen.

Gerade jetzt wird es wichtig, in diesem Blog weiterhin unabhängig von Sponsoren im Interesse der Konsumenten weiterarbeiten zu können.
Deshalb haben wir uns ein neues WIN-WIN Konzept mit unseren Lesern überlegt.
Zusammen mit Schmetterling Reisen, einem der größten Touristiker Deutschlands haben wir auf der alten Domain www.citythek.de ein professionelles Reiseportal aufgesetzt.
Die Abwicklung der Reisen übernimmt Schmetterling, wir erhalten eine Provision, welche unsere weitere Arbeit unterstützt.

Da in der www.citythek.de unterschiedliche Reiseportale in einem Portal vereint sind, ist die Gestaltung etwas schlichter, als Sie er von anderen Portalen gewöhnt sind. Die Abwicklung über Telefon oder Onlinebestellung ist aber höchst professionell und in einer Hand. Die Preise sind meist konkurrenzlos günstig.
Somit kostet es Sie keinen Cent, uns zu unterstützen: Buchen Sie in Zukunft alle Reisen egal ob Flug, Mietwagen, Pauschalreise, Hotel oder Ferienhaus über www.citythek.de .

Natürlich helfen Sie der der Idee des Trusted WEB 4.0 auch, wenn Sie die Studien von GISAD und die Bücher zum Trusted WEB 4.0 kaufen oder wenn Sie einfach weitererzählen, dass es Trusted WEB 4.0 gibt.

Aktuelles zu der Initiative 50.000 und den Büchern der -/11 Reihe

Wir bedanken uns für die ständig wachsende Unterstützung aus dem Bereich Politik und Datenschutz für unser Projekt des Trusted WEB 4.0.

Allerdings sind es lange noch nicht genug. Die Konsumenten, die es wirklich angeht, beschäftigen sich noch viel zu wenig mit diesem Thema.

Inzwischen haben wir unzählige Gespräche mit Spezialisten der IT-Security geführt und festgestellt, viele sind zum Paradigmenwechsel nicht bereit oder nicht in der Lage. Die Abhängigkeit von der mit personenbezogenen Daten generierten Wertschöpfung direkt oder indirekt über Geschäftspartner ist einfach zu groß.
Wenn auch noch mit der Lupe zu suchen, es gibt sie, die unabhängigen Datenschützer und sie werden immer mehr und sie werden immer lauter.

Diese Abhängigkeiten können wir nicht leugnen und haben sie in das Trusted WEB 4.0 Konzept mit einbezogen. Die Mehrheit der Konsumenten wird es auch in Zukunft nicht schaffen, sich von den Verlockungen der Datenverwertungsindustrie zu verabschieden. Es bedarf einer kritischen Auseinandersetzung und Hinterfragung von Geschäftsmodellen, um zu verstehen, womit man bezahlt, wenn man manche kostenlosen Internetdienstleistungen in Anspruch nimmt.
Die Analysten der Datenverwertungsindustrie sollten es bereits wissen: Ohne kritische gesellschaftliche Schicht brechen Gesellschaften zusammen und damit auch der mit den Konsumenten zu erzielende Gewinn.

In einer Demokratie sollte sich jeder für seinen Weg entscheiden können. Er sollte bestimmen können, ob er den vordergründig einfachen Weg des geringsten Widerstands gehen will und sein Leben und seine Bedürfnisse und seine Gedanken dem Mainstream unterwirft. Andererseits bietet Trusted WEB 4.0 die Möglichkeit, weiter selbstbestimmt und beeinflussend an der Gesellschaft teilzunehmen. Hierfür ist die Anonymität im WEB wichtig. Es müssen zuhause und mit Gleichgesinnten wieder Freiräume entstehen, in denen man Brainstorming betreiben kann, ohne dass eine flüchtige Äußerungen später gegen einen verwendet werden kann.
Prinzipien der Dialektik mit These, Antithese und Synthese sind heute noch gültig. Man muss sich also mit Extremen beschäftigen, um den richtigen Mittelweg zu finden.
Leider ist die Situation so, dass heute Anonymität nicht mehr dadurch hergestellt werden kann, dass man in Social Media Portalen kein Profil anlegt.
Daten werden überall gesammelt. Entsprechend reicht es für ein Trusted WEB nicht mehr aus, neue Verschlüsselungstechniken einzuführen, wenn unsere Hardware und unsere Software mit Spionageimplantaten verseucht sind. Es muss alles auf den Prüfstand: Hardware, Software, Wertschöpfung und Ihr Verhalten als Nutzer.
Optimal beteiligen Sie sich als einer von 50.000 kritischen Nutzern direkt an der Entwicklung. Das kostet Sie vorläufig nicht mehr als ein Einschreiben.
Lesen Sie hierzu mehr unter www.via-planet.net
Olaf Berberich versucht Sie für das Thema Trusted WEB zu sensibilisieren. Er bindet sperrige technische Informationen in kleine spannende fiktive Geschichten ein. So funktioniert unser Gehirn. Wir lernen komplexe Zusammenhänge am besten, wenn wir sie erlebt haben. Identifizieren Sie sich in den Büchern mit einem Protagonisten. Überprüfen Sie kritisch, ob die beiden in allen Büchern gegenübergestellten Konzepte realistisch sind. Auf der einen Seite finden Sie die Auswüchse eines digitalen zentralen Überwachungsstaats, auf der anderen Seite auf insgesamt über 1000 Seiten das Ringen um ein Trusted WEB 4.0.

7/11 Insiderstory des Wandels in Deutschland 1999 bis 2015
inzwischen sowohl als gebundene Ausgabe als auch als E-Book erhältlich.
7/11 Insiderstory des Wandels in Deutschland 1999 bis 2015
7/11 zeigt, dass 2000 das massenweise Überwachen hätte verhindert werden können, wenn die damals bereits vorhandenen Patentideen verwirklicht worden wären. Aktuell haben uns Fachleute bestätigt, nur bei Smartcard Programmierung lassen sich noch sicher Hintertüren vermeiden. Die hier geschilderte Achtcard, die mit 8 unabhängig voneinander arbeitenden Chips zu unterschiedlichen Rechenzentren Kontakt aufnimmt, war bereits damals ein dezentraler Ansatz. Wenn die Angreifer wieder durch jede einzelne Haustür eindringen müssen, ist der Aufwand für einen Angriff auf jedermann viel zu hoch. Das Problem ist die zur optimalen Datenverwertung gewollte Zentralisierung von Daten.

6/11, Global Spy Pact Quadrilla X von 2013 bis 2020 ist jetzt neu als E-Book erhältlich.

6/11, Global Spy Pact Quadrilla X von 2013 bis 2020
Hier lesen Sie, wie groß die Widerstände sein können, die einem Trusted WEB 4.0 entgegengebracht werden und wie wichtig es ist, dass Sie sich hieran beteiligen. Es geht Sie persönlich an. Denn jeder ist Teil der Massenverwertung von Daten und wird benutzt und manipuliert.

5/11 Der globale WEB Widerstand, 2016 bis 2023 ist leider vergriffen.
5/11 Der globale WEB Widerstand, 2016 bis 2023
Das Buch schildert, dass es sogar in einem totalitären Überwachungsstaat, wie er wahrscheinlich ist, wenn Sie als Konsument sich nicht wehren, noch Möglichkeiten gibt, Trusted WEB 4.0 mit eisernem Willen aufzubauen.

7/11: Die Story zum Trusted Internet auf der Leipziger Buchmesse

Vom 12.–15. März 2009 findet in Leipzig die Buchmesse statt.
Auf dem Stand des BOD Verlags in Halle 3, Stand D200 wird „7/11: Insiderstory des Wandels in Deutschland 1999-2015“ vorgestellt.

Das Buch „Der Wandel“ wird Onlinebuch

In  Romanform  wird beiläufig  und  allgemeinverständlich  eine  völlig  andere  Entwicklung  der  deutschen  Weltmarktstellung  im  Onlinebereich  geschildert. Das  Buch  geht  davon aus,  dass  1999 / 2000  aktiv  politisch  Weichen  in  Form  einer  Agenda  2005  gestellt  wurden. Die  fiktive  Story  hätte  sich  ereignen  können,  da  die  technischen  Voraussetzungen  im  Jahr  2000  bereits  vorhanden  waren.  Beiläufig  werden  im  Buch  viele  Patente  umgesetzt,  welche  damals  als  Idee  schon  vorhanden  waren,  aber  meist  bis  heute  nicht  umgesetzt  sind. Alle  vorgestellten  Konzepte  sind  betriebswirtschaftlich  und  technisch  realisierbar. In  der  Geschichte  ist  Deutschland  in  den  Bereichen  Marktanteile  Onlinehandel,  Wirtschaftsentwicklung,  Internetsicherheit,  Kriminalitätsprävention  und  Umweltschutz  besser  aufgestellt,  als  in  der  Realität.  Postbote  Ole  Frederichs  wird  2002  durch  Einstellung  der  Briefzustellung  fast  arbeitslos.  Wird  er  den  Wandel  bewältigen? In  den  USA  und  Europa  setzen  sich  unterschiedliche  Konzepte  im  Onlinebereich  durch.  Auf  der  einen  Seite  stehen  Suchmaschinen  mit  ihrem  offenen  unstrukturierten  Angebot.  Auf  der  anderen  Seite  steht  das  FINDER  Konsortium  mit  einem  völlig  neuen  Konzept. Das  Buch  endet  2015. Globalisierung  und  Onlinebereichs  haben  inzwischen  viele  unerwartete  Wendungen  genommen. Es  bleibt  der  Appell  an,  Politik,  Unternehmen  und  Nutzer,  sich  aktiv  dem  Wandel  zu  stellen,  anstelle  sich  wie  heute  immer  deutlicher  sichtbar  von  Veränderungen  überrollen  zu  lassen.

Mehr zum Autor Olaf Berberich erfahren Sie unter Über den Autor .

Machen Sie den ersten Schritt für eine gestaltete Zukunft:

  • Bauen Sie eine Handlung mit Ihrer persönlichen Zukunftsvision in diesen Roman ein. Alle Aspekte, durch welche wir unsere Zukunft beeinflussen (positive und negative) sind willkommen.
  • Wenn Sie Insider des dot.com Hypes waren, schreiben Sie in fiktiver Romanform, wo wir heute ständen, wenn Ihre Visionen  (ab 1999) verwirklicht worden wären, notfalls auch unter einem Aliasnamen.  

Dieser Roman geht von einer alternativen Wirtschaftsentwicklung im Internetbereich aus.
Viele reale Ereignisse werden in einem nur leicht veränderten Zusammenhang dargestellt.
 
Alle Rückschlüsse, wie sich  die dargestellte veränderte Realität auf die genannten Unternehmen und Staaten auswirken, sind  rein fiktiv. 
Rückschlüsse auf tatsächlichen Handlungen von Unternehmen, Personen und Staaten liegen im Ermessen des Lesers, werden jedoch vom Autor nicht getroffen.
Die im Buch genannten Markennamen wie Microsoft, Google, Yahoo, Mannesmann, Deutsche Post etc. sind geschütztes Copyright der einzelnen Firmen. Auch diese Firmen werden im Zusammenhang einer in 2000 beginnenden alternativen Entwicklung gesehen.
Übereinstimmungen mit tatsächlich jetzt oder in Zukunft stattfindenden Ereignissen in Staaten oder Firmen oder mit existierenden Personen wären rein zufällig. Es ist nicht beabsichtigt, tatsächliche Intentionen von Firmen darzustellen oder zu kritisieren. Vielmehr soll das Buch alle am Entwicklungsprozess des Internets Beteiligten sensibilisieren, alle Maßnamen zu ergreifen, damit sich das dargestellte Negativszenario nicht ereignet.
 
 
Die technischen Hintergründe der Grundstory basieren im Wesentlichen auf den aufgeführten Patentanmeldungen.

Herausgeber ist die getTIME.net GmbH, 47798 Krefeld, Roßstr. 183. Alle Nutzungsrechte vorbehalten.
Das Veröffentlichen einer Kopie einzelner Beiträge im Internet ist gestattet, solange alle hinterlegten Links funktionsfähig erhalten bleiben. Sonstige Kopien (z.B. auf Papier) sind nur gestattet, wenn die hinterlegten Linkadressen sichtbar gemacht werden (z.B. vollständige URL als Text eingefügt).

 

Über den Autor des Buches 7/11: Insiderstory des Wandels in Deutschland 1999-2015

Der Strukturwandel und ich

Nicht einmal 20 Jahren alt, mit einer kleinen Druckerei Unternehmer geworden, begegnen wir uns das erste Mal, nun ein bisschen älter geworden, schon zum vierten Mal:

– der Strukturwandel, welcher unerbittlich, aber vorhersehbar seinen Verlauf nimmt
– und ich, der ich immer die Chancen des Strukturwandels versucht habe zu nutzen, oft gebremst von Menschen, welche alles daransetzen, am  Gestrigen festzuhalten, anstatt sich der Herausforderung zu stellen.

Das erste Mal (ca. 1988) da war es der Setzer, der meinte, genug gelernt zu haben, nach dem er bereits den Sprung vom Bleisatz zum Fotosatz geschafft hatte. Nun sollte es also ein Wort mit 3 Buchstaben sein, das seine Zukunft bestimmte: DTP.
Ich selbst war damals an den Anfängen von Calamus beteiligt. Wie ich erfreut festgestellt habe, auch heute noch am Markt und von einer Fangemeinde hoch geschätzt.

Das zweite Mal (ca. 1990), da war es der Reprograf, der gewohnt war, Farbe als 4 schwarz-weiße Farbauszugsfilme zu sehen. Damals bin ich mit dem eigenen Bildbearbeitungsprogramm SightColorcom am Markt gescheitert, obwohl dieses Programm eines der ersten Systeme am Markt war, welches hochauflösende Bilddaten auf dem PC verarbeiten konnte.

Das dritte Mal (ca. 1991), da war es die Text-Bild-Integration. Gerade erst umgelernt, mussten Setzer und Reprografen schon wieder umlernen. Digitaldruck kam bald auch noch hinzu. Ich habe damals als erster die Qualifizierung Text-Bild-Integrationsfachmann in Leben gerufen.
Als einer der ersten waren wir damals in der Lage, an die großen Hell-Reproscanner zusätzlich zu den Bilddaten Schriftdaten zu übergeben. Besonders freut mich, dass hieraus das Produkt BESTColor hervorgegangen ist, heute von EFI als Quasistandardrip für farbverbindliche Tintenstrahldrucker vertrieben.

Das vierte Mal (ca. 1997 – heute), da ist es der Wandel in Handel und Dienstleistung, welcher durch das Internet hervorgerufen wird. Ca. 300 Absolventen haben die GraTeach Führungsschmiede mit unterschiedlichen Schwerpunkten besucht. Viele sind heute in Positionen mit Führungsverantwortung, z.B. im Management international tätiger Unternehmen oder als Geschäftsführer / Berater von innovativen Mittelständlern. 30 davon werden in Zukunft im GraTeach Think Tank innovative Konzepte diskutieren.

Was haben alle 4 Strukturwandel gemein?

Man kann jeden Strukturwandel im wesentlichen in drei Phasen teilen:

1. Der Hype
Immer dann, wenn eine revolutionäre Idee auf dem Markt gepusht wird, sind die Erwartungen von den Produzenten überschwänglich. Oft lassen sich die Konsumenten – siehe Dotcom Blase – von diesem Enthusiasmus anstecken, ohne jedoch selbst bereits an der Entwicklung teilzuhaben.

2. Die Ernüchterung
Meist werden überzogene Erwartungen nicht erfüllt. Die Qualität der Neuerungen reicht nicht an das bereits Vorhandene heran. Die Dauer, bis der Strukturwandel vollzogen ist, wird unterschätzt, da das Beharrungsvermögen aller Beteiligten nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Diese Phase stellt für die in dem jeweiligen Bereich Beschäftigten existenziell die größte Bedrohung dar. Viele fühlen sich durch die Übergangsprobleme in ihrer innovationsfeindlichen Haltung bestätigt und beschäftigen sich nicht weiter mit dem Wandel.

3. Die Durchsetzung
Oft, ohne von den Beteiligten noch bemerkt zu werden, setzen sich Innovationen allmählich durch. Seiteneinsteiger übernehmen wesentliche Marktanteile, weil sie zum richtigen Zeitpunkt durchstarten, ohne durch den jeweiligen Strukturwandel vorbelastet zu sein. Etablierte Betriebe verschwinden vom Markt.

Was unterscheidet den vierten Strukturwandel von den ersten drei benannten?

Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Dauer und der Komplexität des Wandels. Der Wandel im Text-Bild Bereich war jedes Mal im Wesentlichen auf eine Berufsgruppe und das Erlernen bestimmter Fähigkeiten begrenzt.
Zu den bereits angeführten Aspekten der Dauer und der Komplexität des Wandels kommt die Globalisierung als weiterer Parameter hinzu.
Der Wandel durch das Internet wirkt sich auf fast jede bisherige private und geschäftliche Tätigkeit aus. Entsprechend länger dauern die einzelnen Phasen.
Wenn bei den drei geschilderten überschaubaren Strukturwandeln viele Akteure die Zukunft nicht vorhergesehen haben, wie sollen einzelne die zukünftigen Herausforderungen des Internets bewältigen?

1997 – 2000 in den Zeiten des Hypes im Internet habe ich mich z.B. als Mitorganisator des ersten Deutschen Electronic-Commerce-Kongresses auf der EuroShop (Ausrichter Deutscher Multimediaverband) zu Wort gemeldet. In der Phase der Ernüchterung habe ich mich auf die Phase der Durchsetzung vorbereitet. Ca. 100.000 unique user besuchen inzwischen unsere im Rahmen einer Akzeptanzstudie aufgebauten Portale. Ein der Komplexität des Wandels angemessenes Portalnetzwerksystem ist somit marktfähig.

Wir befinden uns bereits mitten in der dritten Phase, der Durchsetzung, obwohl viele Konventionelle im Handel immer noch davon träumen, dass es bald wieder aufwärts geht. Der wirkliche Kahlschlag steht hier erst noch bevor.

Ich biete allen, welche in Deutschland und in einem zweiten Schritt in Europa aktiv die Zukunft gestalten wollen an, sich an dem Aufbau eines Netzwerks zu beteiligen, um sich Marktanteile im globalen Wettbewerb gemeinsam zu sichern.
Nur wenn wir jetzt alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen aktivieren, werden wir in Zukunft noch eine Rolle spielen.

Eine wesentliche negative Entwicklung durch das Internet sehe ich darin, dass Geschäftsbeziehungen immer flüchtiger werden, Konzepte nicht mehr reifen können, Langfriststrategien meist nicht mehr erkennbar sind. Diesem Trend kann man entgegentreten, indem man mit den Netzwerkpartnern eine feste Beziehung über eine Beteiligung eingeht. Ein solches Konzept wird von mir deshalb favorisiert.
Ich freue mich darauf, in Zukunft viele neue Weggefährten kennen zu lernen, in schlechten und in guten Zeiten.

Ihr

Olaf Berberich