Die Identifikationskrise der Politik- welcher Kanzler schafft es?

Es ist gerade mal ein Jahr her, siehe https://www.youtube.com/watch?v=TQgaXHMMkwM , als unsere Bundeskanzlerin die „Wir schaffen das“ Parole ausgegeben hat.
Wir werden wohl nie erfahren, was genau unsere sonst so abwartende Kanzlerin Merkel dazu verleitet hat, die Grenzen für jedermann weit aufzumachen, ohne zu wissen, wer da genau kommt.
Damals hatte ich eine Diskussion mit einem führenden Manager eines deutschen Telekommunikationsunternehmens, der mich wie einen Alien ansah, als ich mir erlaubte, Zweifel anzumelden, ob das allen nicht etwas planlos verlaufen würde und dass man sich doch lieber grundsätzlich als Einwanderungsland mit klaren Regeln positionieren sollte. Es gab so etwas wie eine Massenhysterie des deutschen Neuanfangs bis in die Führungsebenen.
Nur einige Terrorwarnungen und wenige durchgeführte Attacken später sind 81% der Bevölkerung der Meinung, die Bundesregierung habe die Flüchtlingspolitik nicht im Griff, siehe http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-02/ard-deutschlandtrend-sonntagsfrage-umfrage-fluechtlingspolitik .

Sind unsere Bürger wirklich so wankelmütig, oder zeigt sich an der Flüchtlingskrise in Wirklichkeit nicht eher eine durch die meisten Parteien gehende Identitätskrise?

Tatsächlich sind Anschläge durch Terrorismus in Westeuropa seit 1970 rückläufig, siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/11-september-so-verlagert-sich-der-terrorismus-a-1111470.html .
Scharfmacher mit Überwachungs- und dadurch möglichen Manipulationsinteressen versuchen ein Massenbedürfnis nach mehr Sicherheit zu erzeugen. Jedoch sollte inzwischen ausreichend erwiesen sein, dass digitale zentrale Überwachung eher zu einer Bedrohung der Sicherheit führt. So stehen massenhaft Einbrechertools der NSA nun öffentlich zur Verfügung, seit dem die NSA selbst gehackt wurde, siehe http://www.spiegel.de/netzwelt/web/nsa-hack-hacker-erbeuten-offenbar-spionage-software-a-1108088.html .

Rufe nach Sicherheit treffen auf einen fruchtbaren Boden bei Menschen, welche hierdurch ihre allgemeinen Ängste kanalisieren können. Oft geht es gar nicht um die Angst vor Flüchtlingen oder Terrorismus, sondern um die Angst vor der eigenen immer unbestimmteren Zukunft. Gleichzeitig ist die Erstarrung unserer Gesellschaft nur noch schwer auszuhalten. So hatte vor einem Jahr die Massenhysterie für einen Neuanfang oft nichts mit den Flüchtlingen zu tun.
Kanzlerin Merkel hatte wie so oft zuvor das Gefühl für die richtigen Worte zur richtigen Zeit. Sie mag eine Volkskanzlerin sein, aber sie ist kein Helmut Schmidt, der aus dem nichts und sofort die Rettung der Hamburger in der Sturmflut 1962 zauberte, siehe http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32655070.html .
Wenn noch immer 90.000 Flüchtlinge nicht einmal einen Antrag stellen können, siehe http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bericht-90000-fluechtlinge-konnten-noch-keinen-asylantrag-stellen-a1356489.html , dann hat unsere Kanzlerin nicht das Format, sich auch nach innen durchzusetzen.
Ich selbst wollte es wissen und habe beim BAMS einen Antrag gestellt, Analphabeten unter den Flüchtlingen unterrichten zu dürfen. In einem anderen Leben habe ich mein Vordiplom über die Alphabetisierung in der Dritten Welt und meine Diplomarbeit mit „sehr-gut“ auf Grund der Entwicklung einer eigenen Lese- und Schreiblernmethode für Analphabeten als Diplom-Pädagoge abgeschlossen. Zudem kann ich auf über 7 Jahre Dozententätigkeit in der Alphabetisierung Erwachsener zurückgreifen. Die Alphabetisierung von Flüchtlingen wurde mir jedoch nicht gestattet. Man bot mir an, nach einer verkürzten Weiterbildung Integrationskurse durchführen zu können. Allerdings habe ich keinen Anbieter einer solchen Weiterbildung gefunden.

Möglicherweise sind in unserer außengeleiteten Gesellschaft die Zeiten vorbei, wo ein Helmut Schmidt Typ sich durchsetzen kann. Schließlich wird auch er nicht umhingekommen sein, damals Fehler gemacht zu haben. Für einen heutigen Politiker kann es schnell sein Ende bedeuten, eine Meinung zu vertreten und so auch Fehler zu machen.

Während Deutschland bisher weitgehend von der Globalisierung profitiert hat, ist in dem nun folgenden Wandel der digitalen Transformation auch ein Platz auf den hinteren Plätzen der Weltwirtschaft möglich. Nur wer Fehler macht, entwickelt sich auch weiter. Die digitale Transformation ist durchaus vergleichbar mit einer Sturmflut. Die Auswirkungen sind wesentlich größer und anhaltender. Allerdings kommt sie im Schneckentempo und trifft nicht alle Gesellschaftsgruppen gleichzeitig. So ist zu befürchten, dass der nötige Hilferuf der Massen zu spät kommen wird.
Wir brauchen einen Neuanfang und wir brauchen einen neuen Kanzlertyp, der weiß, wo der Zug hinfahren sollte und der Bevölkerung erklären kann, wenn es einmal ruckelt oder Umwege gefahren werden müssen.

Dafür benötigen wir jemand, der erst einmal eine Idee für einen deutschen Neuanfang hat. Wenn wir wissen, wo wir hinwollen, dann klappt es auch mit den Flüchtlingen.
Das bedeutet aber, dass sich ein Kanzlerschaft-Bewerber intensiv mit der digitalen Transformation und hierbei insbesondere mit Konzepten, die vom Mainstream abweichen, beschäftigen muss. Ein solches Konzept habe ich in Buch „Trusted WEB 4.0, Bauplan für die digitale Gesellschaft“, siehe http://www.springer.com/de/book/9783662492079 vorgestellt. Es gibt sicher viele gute andere Konzepte, die ein Schattendasein fristen, weil eben nicht nur in der Politik, sondern auch in der Forschung und Wirtschaft Neues lieber nicht mehr ausprobiert wird.

Schließlich lieber Leser, wird die Aufgabe von Ihnen darin bestehen, bei der Wahl zwischen Populisten und durchsetzungsfähigen Kandidaten zu unterscheiden, die auch das wollen und können, was sie sagen.

Für die IT-Sicherheitsindustrie beginnt nach Snowden eine neue Area

In meinem Sommerurlaub auf einem Boot in den Masuren erreichten mich weiterhin die täglichen RSS-Feeds.
Wenn man mit großem Abstand zur täglichen Arbeit die aktuellen Feeds liest, dann kommt man leicht auf die Idee, die hier geschilderte Realität mit der Fiktion eines Buches zu verwechseln. Zu absurd erscheint das Ganze.
Was die einen aufdecken, leugnen die anderen. Doch maximal die Symptome werden besprochen, nicht die Krankheit selbst. Die Krankheit heißt „völliger Vertrauensverlust und Orientierungslosigkeit“ für jeden von uns, aber auch gerade bei denen, die es eigentlich richten sollten. Die Krankheit frisst unsere Gesellschaft mit ihren demokratischen Errungenschaften auf und es scheint kein Medikament dagegen zu geben.

Kundengewinnung, Kommunikation, Vertrauen, SEO, Synergien!

Die IT-Sicherheitsindustrie hat viele Jahre gut von den Sicherheitsproblemen profitiert, die andere geschaffen haben und die Nutzer Glauben gemacht, dass ihre Technologie den Nutzer schützt.

Heute steht fest, dass Länder übergreifend Verwaltungen sich verselbständigt haben und unrechtmäßig auf Sicherheitsunternehmen Einfluss genommen haben. Die Politiker sind machtlos und hoffen die Probleme auszusitzen, siehe auch http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/cyber-angriffe-so-gefaehrdet-die-nsa-die-internet-sicherheit-a-919759.html.

Ich habe mich im Urlaub beobachtet und selbst ich, der ich mich sehr intensiv mit diesen Themen beschäftige, musste eine Reizüberflutung bei mir feststellen. Schon wieder NSA. Schon wieder Snowden und, und, und. Das Aussitzen wird funktionieren. Irgendwann kann niemand mehr hören, was spätestens dann alle glauben zu wissen: „Es gibt keine sicheren Systeme und ich kann überall abgehört werden“.

Wenn wir unser Justizsystem sehen, dann werden Sachdelikte heute oft härter bestraft, als Personendelikte. Unser Eigentum scheint uns also wichtiger zu sein, als Menschen.
Das scheint jedoch nicht für unser geistiges Eigentum zu gelten. Wir sind stolz darauf – noch – Innovationsweltmeister zu sein. Aber wie lange werden wir von der Wertschöpfung unserer Innovationen profitieren, wenn alle Ideen bereits im frühen Entwicklungsstadium öffentlich zugänglich sind?

Es geht nicht um technische Sicherheits-Lösungen, welche man von einem bestimmten Anbieter kaufen könnte, sondern es geht darum, wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten zu entwirren und die Wertschöpfung so neu zu ordnen, dass klar die Sicherheits-Interessen von Unternehmen und Konsumenten bestimmt und für diese erfüllt werden können.

Konsumenten und Unternehmen werden künftig in IT-Sicherheitsthemen immer konservativer und das bedeutet in Konsequenz, dass sie ihre Etats für unnütze Sicherheitsprodukte reduzieren und keiner Versprechung mehr glauben.

Folgende Forderungen liegen für mich nahe:

• IT-Sicherheitsunternehmen, welche als Referenzen Behörden angeben, sind nicht geeignet, Lösungen für Unternehmen und Konsumenten anzubieten. Zumindest müssen diese Bereiche in einzelne unabhängige Profit-Center ausgelagert werden. So wundert sich der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. warum Verschlüsselungsalgorithmen benutzt werden, welche die NSA entschlüsseln kann und nicht z.B. ‚AES 256 Bit‘, das als nicht knackbar gilt.
• Die Entscheidungshoheit über den entsprechenden öffentlichen IT-Prozess muss in die Hand der Konsumenten gelegt werden. Damit sind alle Bereiche des Internets gemeint. Hierzu muss es einen Etat geben, welcher direkt vom Konsumenten beeinflusst werde kann.

Würde jeder monatlich über Eintausendstel des BIP (welches in seine Land je Kopf erwirtschaftet wird) für die Verwendung in eine Trusted IT-Infrastruktur entscheiden können, so hätte hierdurch eine IT-Industrie mit strengen überprüfbaren Selbstverpflichtungen die Möglichkeit, ein wirklich sicheres Internet aufzubauen. Alle Bereiche von Mail über Surfen bis zum Telefon könnten sicher werden.

Der Etat könnte z.B. durch die Krankenkassen bereit gestellt werden. Denn würde man die Auswirkungen der Aufgabe der Eigenbestimmung, das Gefühl des Ausgeliefertseins etc. auf das Wohlbefinden von Patienten übertragen, so würde man signifikante Zusammenhänge zwischen den stark zunehmenden Burnouts und Depressionserkrankungen mit erheblichen Kostensteigerungen und der sich getrieben durch die Onlineentwicklung immer schneller entmenschlichenden Gesellschaft feststellen. Diese vermeidbaren Gesundheitskosten könnten gegen die präventiven Infrastrukturkosten aufgerechnet werden.

Um diesem komplexen Thema gerecht zu werden, habe ich mich entschlossen, ein weiteres Buch mit dem Arbeitstitel „6/11 – Insiderstory über die Weltsteuerungs-Quadrilla 2013-2020“ zu schreiben, in der Hoffnung, dass jeder versteht, welche Konsequenzen es für jeden einzelnen hat, wenn wir jetzt nicht um einen Etat zur Selbstbestimmung unserer IT-Infratruktur kämpfen. Ich möchte konkret aufzuzeigen, wie technisch und betriebswirtschaftlich weltweit Möglichkeiten geschaffen werden könnten, geistiges Eigentum zu schützen.

Olaf Berberich

Gibt die USA ihre Selbstbestimmung auf?

Der US Geheimdienst entlässt 90% seiner Administratoren, damit es keine Whistleblower mehr gibt, siehe http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-will-90-prozent-ihrer-systemadministratoren-abbauen-a-915671.html.
Was aus Sicht der US Regierung richtig erscheint, ist faktisch ein neuer Anschlag auf Bürgerrechte in den USA, aber auch in dem Rest der Welt.


Cyberwar, SM-Abhängigkeit, globale Mächte? Wertschöpfung!

Leider historisch oft belegt, verselbständigen sich Staaten im Laufe der Zeit und dienen nicht mehr ihrem eigentlichen Zweck, nämlich Bürgern und Verfassung.

Staaten verfolgen dann den Eigenerhalt notfalls auch gegen Bürger und Verfassung.

Wenn das Abhören eine so gravierende Bedeutung erlangt , dass es in alle demokatischen Rechte eingreift und offensichtlich die Schraube nicht mehr zurückgedreht werden kann, dann müsste es eher 2000 als 1000 Administratoren geben.

Diese müssten ähnlich wie Richter unabhängig und alleine ihrem Gewissen verantwortlich sein. Dann könnte die Bedrohungslage für Bürger und Verfassung in Grenzen gehalten werden.

Was aber auch der US Regierung nicht bewusst zu sein scheint – sicherlich handelt sie aus ihrer Sicht folgerichtig – durch weitere Automatisierung als Voraussetzung eines 90%igen Stellenabbaus schafft sie erneut eine Institution, welche kurz vor der Verselbständigung steht.

Zwar werden Computer nicht, wie in vielen Zukunftsszenarien beschrieben, die Weltherrschaft übernehmen, denn dazu wird ihnen auch in absehbarer Zeit die Intelligenz fehlen.

Trotzdem sage ich, und das als Inhaber eines Suchmaschinenpatents, dass es mehr und nicht weniger menschliche Überwacher von Technik bedarf.

Computerautomatismen an der Börse haben viel Geld verbrannt. Doch jetzt geht es darum, dass Abhören, Lokalisierung und Drohnenangriff ständig besser vernetzt werden und in falschen Händen völlig außer Kontrolle geraten. Denn Musteranalysen beruhen auf statistischen Annahmen, welche im Einzelfall eben auch falsch sein können.

Wenn wir also unsere demokratischen Errungenschaften erhalten wollen, müssen wir jetzt aktiv werden. Bitte machen Sie sich nichts vor, die meisten Initiativen zum Verschlüsseln werden uns nicht weiterhelfen. Schließlich waren Firmen, welche dem Patriot Akt unterliegen an fast allen Betriebssystem-, Programm-, und Firewallentwicklungen beteiligt.

Die einzige funktionierende Gegenmaßnahme ist Datensparsamkeit. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert. Daten welche nicht vorhanden sind, können weder von Staaten eingefordert noch gehackt werden.

· Sie können im WEB präsent sein, ohne Profildaten von sich preis zu geben.
· Passende Informationen und Menschen können Sie finden und sogar mit Ihnen Kontakt aufnehmen, ohne dass Sie Profildaten von sich Preis geben.
· Sie können Ihre Kompetenz zeigen und sich mit virtuellen Freunden verbinden, völlig anonym.
· Sie können sich loben lassen und die Empfehlungen anderer bewerten, völlig anonym.
· Und Sie können schließlich – denn auch wir wollen keine Kriminalität – strafbare Inhalte im WEB welden, ebenfalls völlig anonym.

Das alles und mehr ist Trusted WEB 4.0 und das Social Media Projekt www.getmysense.com .
Doch damit dieses Projekt als Netzwerk mit vielen Beteiligten erfolgreich sein kann, benötigen wir Kapitalgeber, Unterstützer, Lobbyisten, stark expandierende Firmen mit hohem Profitbewusstsein, und, und, und.

Abhörskandal – Wir stehen am gesellschaftlichen Scheideweg – Wer abgehört hat, ist unser kleinstes Problem!

Die Politik ist viel zu verstrickt in den Abhörskandal, um sich mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen.
Die Frage, wer hat es gewusst, die, die regieren oder die, die früher regiert haben, ist gut für eine Nachricht im Sommerloch. Der Bürger hat sich hierzu längst seine Meinung gebildet. Er ist es inzwischen gewohnt, dass man ihm nicht die Wahrheit sagt, aus Gründen der nationalen Sicherheit, versteht sich.

Mit unserem Schutzschirm wirst Du nicht nass!

Trotzdem haben wir gerade jetzt eine neue Dimension des sozialen Wandels erreicht.
Fakt ist, wir können jederzeit abgehört werden. Unsere Smartphones, Laptops und Tablets sind nicht mehr wegzudenken aus unserem Alltag. All dies sind kleine aktivierbare Wanzen. Aber auch unser PC ist nicht sicher.

Wir sind dabei, viele Jahrtausende gesellschaftliche Errungenschaften über Bord zu schmeißen. Die ersten Staaten haben sich gegründet, weil es ein Schutzbedürfnis gab und alle von den vereinbarten sozialen Regeln profitierten. Natürlich gab es immer wieder Rückschläge, aber letztendlich eine WIN WIN Situation zwischen Bürgern und Staaten.

Mit diesem Schutzbedürfnis wird auch jetzt argumentiert, um die totale Überwachung durchzusetzen.

Gesellschaft, das ist in erster Linie Vertrauen auf die Stärke der Gemeinsamkeit. Jedoch genau diese Stärke wird immer mehr in Frage gestellt. Gerade jetzt zeigt sich, wie wehrlos deutschregionale Politik in einer Welt mit globalen Machtinteressen ist, selbst wenn man ihr unterstellt, dass sie unser Bestes will.

Erste Vergleiche wurden nun zwischen dem Abhörskandal und der DDR als Überwachungsstaat getroffen. Doch die Situation ist eine völlig andere. In der DDR ging es um die persönliche Entscheidung, wem man vertrauen konnte und wem nicht. Das hatte auch durchaus positive Seiten. So schweißte ein klares Feindbild die Menschen zusammen und führte letztendlich zum organisierten Mauerfall.

Es geht nicht darum, ob wir abgehört werden und ob Informationen gegen uns verwendet werden, sondern es geht darum, dass jederzeit und überall die Möglichkeit besteht, dass wir abgehört werden und Informationen gegen uns später in völlig anderen Zusammenhängen verwendet werden können.

Das hat zur Folge, dass wir im vorauseilenden Gehorsam uns jederzeit so verhalten, als ob wir abgehört würden. Jede demokratische Auseinandersetzung wird im Keim erstickt, denn Demokratie ist die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Staat in einem privaten geschützten Raum.

Durch die totale Überwachung wird gerade der Nährboden für Kriminalität und Terrorismus geschaffen. Denn zufriedene und selbstbestimmte Bürger sind der beste Garant für eine niedrige Kriminalitätsrate.

Wir stehen jetzt am Scheideweg. Nehmen wir unsere historische Verantwortung als Deutsche mit Nationalsozialismus und DDR wahr und bauen ein globales Trusted WEB 4.0 zusammen mit anderen Ländern auf, oder verwirken wir alle demokratischen Errungenschaften, für die wir und unsere Vorfahren so hart gekämpft haben.

Konzepte für ein Trusted WEB 4.0 sind seit vielen Jahren getestet und betriebswirtschaftlich sinnvoll.
Jedoch zur Durchsetzung einer solch großen Idee bedarf es der Mobilisierung aller demokratischen Kräfte, insbesondere auf den Entscheidungsebenen von Unternehmen und Politik.

Olaf Berberich

Web 4.0 coming from europe?

As early as 2005, France and Germany recognized (http://blog.suma-ev.de/node/55) that the future of the world economy will be decided on the Internet. These efforts were well intended. Policy must be fair to all. Innovative policy decisions often reflect neither the will of the people nor the interests of mostly medium-sized German companies. Thus the first attempt (Quaero) failed as a joint initiative with France because they could not agree on common goals.
The attempt to make a separate German project with Theseus, see http://www.heise.de/ct/artikel/Leuchtturm-entschleiert-291154.html, was to develop the next generation of the Internet, WEB 3.0.
The final conference of Theseus in February 2012, (http://www.theseus-programm.de/) shows a remarkable example of the solutions to the company intranet or for the medical field. Large companies will optimize their processes with Semantic Web and become more competitive. However, it is questionable whether even the Web 2.0 standards can be achieved to integrate all users.
„A Web 2.0 site allows users to interact and collaborate with each other in a social media dialogue as creators (prosumers) of user-generated content in a virtual community“ (Source http://en.wikipedia.org/wiki/Web_2.0).
The major social media networks have now largely abolished the separation between Intranet and Internet networks and between professional and amateur networks. Almost all students are on Facebook, nearly all managers at Linkedin and almost every one searches in Google. A network that links all special applications with the already established successful networks is required. To create such a network requires Web 3.0 functionalities.
„Das Semantische Web (englisch Semantic Web) ist ein neues Konzept bei der Weiterentwicklung des World Wide Webs und des Internets.“ www.wikipedia.de.
In English „The Semantic Web is a novel concept in the development of the World Wide Web and the Internet”.
American Wikipedia wants to put only partially synonymous Semantic Web and Web 3.0. It says at the beginning: “Definitions of Web 3.0 vary greatly. Some[63] believe its most important features are the Semantic Web and personalization. Focusing on the computer elements, Conrad Wolfram has argued that Web 3.0 is where „the computer is generating new information“, rather than humans.[64]
Andrew Keen, author of The Cult of the Amateur, considers the Semantic Web an „unrealisable abstraction“ and sees Web 3.0 as the return of experts and authorities to the Web. For example, he points to Bertelsmann’s deal with the German Wikipedia to produce an edited print version of that encyclopedia.[65] CNN Money’s Jessi Hempel expects Web 3.0 to emerge from new and innovative Web 2.0 services with a profitable business model.”(Source http://en.wikipedia.org/wiki/Web_3.0#Web_3.0)
If you read further in the German Wikipedia entry, so you come to a workable definition of Web 3.0: „All die in menschlicher Sprache ausgedrückten Informationen im Internet sollen mit einer eindeutigen Beschreibung ihrer Bedeutung (Semantik)
versehen werden, die auch von Computern „verstanden“ oder zumindest verarbeitet werden kann“ (Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Web_3.0).
In English: “All human language should be provided with a clear description of their meaning (semantics) known and understood by the computer and can be processed or at least understood.”
This definition corresponds to the finder technology that was developed and introduced to the market by getTIME.net GmbH which has never claimed to work with artificial intelligence (such as the Semantic Web) and is at least by a simple and workable solution five years ahead of the market. The finder technology reduces the computer entries in a search box depending on the specific meaning of a word. The foundation was laid for a Web 4.0.
Web 4.0 is the integration of all available resources over the Web in an overall system that is user-configurable. Information reaches the user at the right moment. In each category, different actions are performed, such as the triggering of complex processes or the switching of devices.
With all the resources, not only the technical resources are meant. Task is to adapt the global value chains in the online age. Over the Internet, everyone is adequately integrated to his performance in the value creation process. The classical models organize themselves into large companies and individuals are only included about the shareholder value, and this older model is not up to date “ (Source getTIME.net GmbH ©2010 -2012).
Trusted Web 4.0 means that all possibilities are exhausted to ensure optimal data protection for all parties (Source getTIME.net GmbH ©2008 -2012).
The first Social Media project, which works with Trusted Web 4.0 is www.getmysense.com. The completion of Trusted Web 4.0 with all functionality is planned in a period between 12 and 36 months at time of this post. Depending on the keyword the user can choose whether he wants to receive messages anonymously or not. www.getmysense.com will not replace existing platforms, but integrate networks. More than 1,000 so-called Primus sponsors and approximately 2,500 getmysense agencies are responsible for individual areas and an independent panel of judges ensures that a monopoly is avoided.