Das virtuelle Generationenhaus

Fernsehserien wie „In aller Freundschaft“ sind so beliebt, weil wir uns alle irgendwie nach der Großfamilie zurücksehnen.
Unsere tatsächlichen Lebensumstände lassen die Großfamilie jedoch oft als reine Fiktion erscheinen. Die Statistik zeigt eine ständig zunehmende Zahl von Singlehaushalten.

Auf der anderen Seite explodieren durch den demografischen Wandel die Probleme des Alterns. Pflegekosten steigen. Für viele Menschen steht das Altersheim alternativlos am Ende ihres Lebens. Der große Wunsch auf ein selbstbestimmtes menschenwürdiges Altern geht nicht in Erfüllung.

Oft sind es Behinderungen wie eine Altersblindheit, welche wegen mangelnder Alternativen zum Wechsel in ein Heim führen, obwohl der Senior grundsätzlich in der Lage wäre, sein Leben selbständig weiterzuführen. Anfang 2006 lebten in Deutschland etwas über 675.000 Ältere in etwa 11.000 Einrichtungen. Die Zahlen nehmen ständig zu.

Das virtuelle Generationenhaus ist eine Entwicklung der getTIME.net Gesellschaft für Prozessoptimierung mbH, welche nach mehrjähriger Forschung und Modellprojektion inzwischen den Markteinstieg geschafft hat.
Durch individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Familienmitglieds abgestimmte Prozesse wird nicht nur den Senioren geholfen, sondern ihnen gleichzeitig ermöglicht, entsprechend der eigenen Fähigkeiten ein vollwertiges Mitglied in der Familie zu bleiben. Räumliche Entfernungen zwischen den Familienmitgliedern spielen hierfür keine Rolle.

Während es bisher für Senioren nur Einzellösungen wie Notrufsysteme, Seniorentelefone oder Hausautomatisation gibt, ist das virtuelle Generationenhaus von getTIME.net ein ganzheitlicher Ansatz, welcher alle Bereiche des Lebens, die digital abbildbar sind, umfasst. So wird die Internetrecherche genauso berücksichtigt, wie der Onlineeinkauf oder das automatische Schalten von Haushaltsgeräten.

Der besondere Pfiff liegt in dem Jung hilft Alt Helferkonzept. Bereits zehnjährige Kinder können ihrem Opa helfen, indem sie für Opa über sein Telefonbuch wählen, ihm bestimmte Nachrichten aus dem Internet ausdrucken oder nach einem Alarm von Opa seine Position bestimmen. Das funktioniert über jede räumliche Distanz hinweg via Internet. Alle Helfertools können über die üblichen Internetbrowser aufgerufen werden.

Opa wiederum kann im Haus seiner Kindern die Gartentür für den Postboten öffnen oder den Enkeln bei den Hausaufgaben helfen – ohne PC-Kenntnisse versteht sich.

Dafür stehen eine Vielzahl von e-BUTLERN zur Verfügung. E-BUTLER sind mobile oder stationäre elektronische Kommunikationsgeräte, welche auf die Kompetenz einzelner Zielgruppen zugeschnitten sind, wie z.B. das Telefonieren ohne Wählen. Andere E-BUTLER übernehmen ganz bestimmte Aufgaben wie das Schalten von Geräten.

Für die Senioren hat die Multifunktionalität des Konzepts einen angenehmen Nebeneffekt: Sie werden nicht als alt und gebrechlich stigmatisiert, wie das beim Tragen der reinen Notrufsysteme üblicherweise geschieht. Vielmehr werten sie sich auf. Sie können sich einen BUTLER leisten und zeigen, dass sie genauso online sind wie die Jungen.
Weitere Informationen zu e-BUTLERN finden Sie unter www.jung-hilft-alt.eu .

Erzieht das Internet zum Cyberkriminellen?

Der besorgte Vater Herr M. hat mir folgende Geschichte geschrieben:
Sein 11 jähriger Sohn hat sich aus dem Internet das kostenlose Spiel „alaplaya“ heruntergeladen. Zu diesem kostenlosen Spiel gibt es kostenpflichtige Erweiterungen.
Waren früher Markenschuhe Statussymbole, sind es heute Spielerweiterungen.

Nicht ungewöhnlich ist jedoch, dass Eltern – wie auch im geschilderten Fall – nicht einsehen, durch den Kauf von Erweiterungen die Spielsucht des Kindes noch zu verstärken.

Erstaunt fand Herr M. auf seiner Mobilfunk-Rechnung zwei Abbuchungen für 9,90 Euro mit dem Vermerk „alaplaya“.
Von seiner Mobilfunk -Hotline wurde ihm die Telefonnummer des Anbieters mitgeteilt, der die Rechnung gestellt hatte. Hinter der Nummer verbarg sich ein Sprachautomat, der lediglich ermöglichte, nach Eingabe der eigenen Handynummer einen Service abzubestellen. Die Möglichkeit, sich über die abgebuchten Beträge zu beschweren gab es nicht.
Nach erneutem Insistieren von Herrn M. teilte der Mobilfunkprovider eine E-Mail Adresse des Anbieters mit.

Es kam folgende Antwortmail:
„Kurz zur Information wer wir sind und was wir tun:
Wir sind ein Onlinespielevertrieb der die Projekte alaplaya.eu und florensia.eu betreibt.
Beides Spiele in denen man sich eine Art virtuelle Währung kauft, mit dieser Währung kann man dann im Spiel Gegenstände kaufen.
Es handelt sich also nicht um ein ABO Modell sondern wie vom Burda Wireless Support erwähnt um Einmalzahlungen.
Das Geld dass von Ihrem Mobiltelefon aufgeladen wurde wurde bei uns im Spiel „S4 League“ genutzt.

Handyzahlungen funktionieren bei uns wie folgt:
-Der Kunde gibt die Handynummer bei uns auf der Seite ein
-Eine SMS wird auf dieses Handy verschickt mit einem PIN Code
-Der Kunde muss diesen PIN Code bei uns auf der Seite eingeben
-Erst jetzt wird das Mobiltelefon belastet

Laut diesem Prozess muss also bei jeder Zahlung Zugang zu Ihrem Handy bestanden haben um den PIN Code einzusehen.

Hoffe diese Informationen helfen Ihnen denjenigen zu finden der Ihr Handy zur Zahlung genutzt hat.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen natürlich jederzeit, auch telefonisch, zur Verfügung.“

Zwischenzeitlich hatte Herr M. mehrfach mit seinem Sohn geredet, der heftigst bestritt, Zusatzerweiterungen gekauft zu haben. Schließlich gab er zu, abends wären Herr M. einen Spielfilm sah, die Transaktionen über das väterliche Handy durchgeführt zu haben.
Rechtlich war also alles in Ordnung!? Eine Bestellung wurde aufgegeben, eine Lieferung erfolgte und Herr M. hatte keine Möglichkeit zu beweisen, dass sein minderjähriger Sohn dieses somit ungültige Rechtsgeschäft geschlossen hatte.

Viel wichtiger als der rechtliche Aspekt ist jedoch die Auswirkung solcher Geschäftsmodelle auf die Entwicklung unserer Gesellschaft. Anbieter werden zu Bezahlmodellen durch die Hintertür gezwungen, weil beim User allgemein die Erwartungshaltung herrscht, dass im Internet alles kostenlos ist.

Fatale Auswirkungen haben solche Geschäftsmodelle auf das Wertesystem, welches unseren Kindern vermittelt wird. Wenn ein Jugendlicher (fast) alles kostenlos aus dem Internet herunterladen kann, wie soll er dann verstehen, dass es Diebstahl – wenn auch nur in der eigenen Familie – ist, wenn man sich über das väterliche Handy einen PIN herunter lädt.
Einen kleine Schritt weiter werden dann fremde Handys zum Bezahlen benutzt.
Durch solche Geschäftsmodelle geht der Generation der Digital Natives jegliches Verständnis für Urheberrechte und Recht verloren.

Qualität kostet ihren Preis. Qualität gibt es in Zukunft nicht mehr, wenn alles umsonst sein soll.

Wir brauchen wieder klare und transparente Geschäftsmodelle gerade im Internet.

Olaf Berberich

finder- Kategorienscout – jetzt auch für Handys

getTIME.net News aktuell:

Aufgrund der vielfachen Anfrage haben wir jetzt unter www.finders.de eine einfache Oberfläche zur Verfügung gestellt, mit der über die Suche oder die Kategorienauswahl die gesamten Angebote aus dem Synergienetzwerk Mittelstand aufrufen werden können.
Besonders schnell kann man sich so über spezifische Themen wie „Politik“ oder „H1N1“ direkt bei den hinterlegten Contentpartnern informieren.

Ebenfalls reduziert und damit für das Handy optimiert ist die Anzeige von regionalen Informationen wie zum Beispiel bei Eingabe von „Krefeld“.

Probleme bereiten noch die Shop-Partner, da die Shoplayouts meist noch nicht für den Aufruf mit einem Handybrowser optimiert sind. Ca. 500 Shop-Partner mit über 10 Mio. Produkten sind erreichbar.
Wir sind auf Ihre Kommentare zum Beta-Release gespannt. Mobile Internetseiten auf XTML/XML Basis sind immer noch eine besondere Herausforderung, da viele Handys sich unterschiedlich verhalten.

Die www.citythek.de und die anderen Seiten im Synergienetzwerk bleiben natürlich im alten Umfang erhalten. Jeder Nutzer kann jetzt durch die Wahl der Einstiegsdomain entscheiden, wieviel Information er braucht.

Ihr get-PRIMUS Team

Kommt die erste Echtzeitsuchmaschine aus den USA?

(von Olaf Berberich)

Aktuell nimmt – für mich unverständlich – die Aufgeregtheit um Real Time Web oder die Internetsuche in Echtzeit zu. Siehe hierzu http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/facebook-intensiviert-schlacht-gegen-google;2443762
Wie schon so oft, wird den Geldgebern mit dem altbewährten Werbegeschäftsmodell ein großer Kuchen schmackhaft gemacht, der dadurch nicht größer wird, dass man ihn mehrfach anbietet.
Für mich verstärkt sich die Tendenz des Wahns, alles was technisch machbar und leicht erklärbar in einen Geschäftsplan geschrieben werden kann auch umsetzen zu müssen, zumindest in den USA. Der Rest der Welt lässt diese Entwicklung dann einfach über sich ergehen.

Natürlich ist Twitter ein interessantes Konzept, welches insbesondere im Iran der Opposition genutzt hat, um auf sich aufmerksam zu machen, allerdings genauso von den Regierungskräften benutzt werden kann, siehe www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,630845,00.html .
Wenn jetzt aber Twitter mit seinen unüberprüften Informationen danach strebt, zentrales Zugangsportal für alle zu werden und mit einer Echtzeitsuche dafür sorgt, dass alle weltweit zur gleichen Sekunde die gleiche Information sehen, dann wird den Manipulatoren im Internet eine neue große Tür aufgemacht.

In meinem Buch „7/11: Insiderstory des Wandels in Deutschland von 1999 – 2015“ schildere ich genau so ein Szenario. Stellen Sie sich vor was passiert, wenn überall gleichzeitig die falsche Information auftaucht: „100% Sterblichkeit bei Schweinegrippe“.

Seriöse Journalisten werden in naher Zukunft möglicherweise nicht mehr wahrgenommen, weil Zeitungen im globalen Werbemarkt nicht mehr existieren können.
Journalisten verlieren auch immer mehr an Bedeutung, wenn niemand mehr überprüft, wer arbeitet professionell und ist an der Wahrheit interessiert und wer manipuliert.
Echtzeit bedeutet, dass nicht die wahre Information gewinnt sondern die schnellste.
Es ist gut, dass es Twitter und andere gibt und der Flugzeugabsturz im Hudson-River fotografiert werden konnte, aber es ist schlecht, wenn in absehbarer Zeit niemand mehr da ist, der – permanent als seriös wahrgenommen – solche Ereignisse bewertet.

Die Reflektion gesellschaftlich nachhaltiger Konzepte bleibt auf der Strecke. Gute über Jahrhunderte gewachsene und optimierte Strukturen werden nicht etwa auf das digitale Zeitalter angepasst – was mit funktionierenden Geschäftsmodellen möglich wäre – sondern durch Innovationswahn und USA-Gläubigkeit einfach vom Tisch gewischt.

Die erste mir bekannte Echtzeitsuchmaschine im Internet wurde am 9. Juni 1999 in Krefeld, Deutschland zum Patent angemeldet. In Echtzeit kann eine Sucheingabe analysiert und die passende Partnerdatenbank eines Trusted Partners – z.B. einer Zeitung aufgerufen werden und hierhin der Suchbegriff übergeben werden. Genau in dem Moment, in dem ein Zeitungsredakteur eine Meldung in seiner Zeitung veröffentlicht, kann diese auch über diese zentrale Sucheingabe gefunden werden – natürlich nur dann, wenn ausreichend Partner im System eingebunden sind.
Über ein Geschäftsmodell, welches den gewachsenen Strukturen Rechnung trägt und nicht den Werbemarkt kannibalisiert, wäre das Überleben vorhandener Contentanbieter, Einzelhändler und Dienstleister zu gewährleisten, wenn diese sich auf ihr Spezialgebiet innerhalb eines Synergienetzwerks konzentrieren würden.
Nur die Sache hat einen Haken, die Entwicklung kommt aus Deutschland. Und hier passieren einem wirklich unglaubliche Dinge. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…

Fakt ist, nach nunmehr 10 Jahren sind wir des Einzelkämpferdaseins müde. Die getTIME.net GmbH, deren Geschäftsführer ich bin, wird ihren Fokus ab Herbst auf neue Geschäftsfelder richten, die leichter zu bearbeiten sind, als ein Markt, in dem Nachhaltigkeit und ganzheitliche Konzepte gegenüber der Versprechung von schnellem Geld und Einfluss über möglichst viele Nutzer keine Chance haben.

Vielleicht stimmt es ja doch: Die erste Echtzeitsuchmaschine kommt 2009 aus den USA?!

get-PRIMUS Stadtsuche komplett überarbeitet

Die in allen Portalen des Synergienetzwerks Mittelstand eingebundene get-PRIMUS Suche hat weitere umfangreiche Funktionen erhalten.
Jetzt können alle 15.000 deutschen Stadtseiten direkt über die Eingabe des Stadtnamens in das get-PRIMUS Suchfeld erreicht werden. Immer mehr Tageszeitungen werden mit ihrem Regionalcontent aufgenommen. Bis Ende des Jahres sollen alle Tageszeitungen eingebunden werden, welche die technischen Voraussetzungen für die Integration erfüllen.

    Hier noch einmal einige Funktionen, welche fest in der Suche hinterlegt sind:

  • Bei Aufruf des dreistelligen Flughafencodes (z.B. DUS für Düsseldorf ) wird eine Flugsuche aufgerufen und der Zielflughafen angezeigt. Ist ein Abflughafen im Profil hinterlegt, so wird auch dieser übergeben.
  • Gleichzeitig werden passende Zugverbindungen der Deutschen Bahn angezeigt.
  • ISBN-Nummern werden erkannt und an die Buchsuche übergeben.
  • Telefonnummern mit Vorwahl und Leerzeichen oder Bindestrich vor der Ortsnummer führen zur Telefonnummernsuche.
  • Die get-PRIMUS Suche funktioniert mit einem ständig halbautomatisch erweiterten Thesaurus. Anstelle von Produktnummern sollten Sie das Produkt, welches Sie suchen, z.B. „Rasierer“ eingeben.
    Sofort sind Sie in der Suche der passenden Partner. Das Suchfeld wechselt die Farbe von weiß nach gelb. Hier geben Sie dann den Produktnamen oder die Nummer z.b. „Braun 360“ ein und können – ohne diesen Begriff neu eingeben zu müssen – bei allen hinterlegten Partnerdatenbanken aktuelle Suchergebnisse abrufen.

In umfangreichen Untersuchungen haben wir festgestellt, dass dieses zweistufige Suchen meist viel schneller geht, als eine Liste von teilweise nicht aktuellen Suchergebnislisten durchlesen zu müssen.
Durch dieses Verfahren ist es mit der get-PRIMUS Suche außerdem möglich, die inzwischen zahlreich vorhandenen Spezialsuchmaschinen mit ihren unterschiedlichen Suchmaskenfunktionen optimal zu integrieren.

Deshalb gilt heute mehr denn je:
get-PRIMUS – Warum beim Zweiten suchen, was man beim Ersten finden kann?

Ampel gegen Online – Rufmord gefordert!

Vom Initiator des Trusted Internets  Vom Initiator des Trusted Internets getTIME.net GmbH  (Olaf Berberich)

2009  stehen  wir vor  großen  Herausforderungen.   Voraussagen  zur  Entwicklung  der  Konjunkturkrise  sind  schwer  möglich.   Sicher  ist,  der  Wettbewerb  unter  den  Unternehmen  und  unter  den  Mitarbeitern  wird  härter.

Hiermit  wächst  auch  die  Versuchung,  zu  illegalen  Methoden  zu  greifen,  um  Mitbewerber  auszuschalten.   Eine  solche  strafbare  aber  in  der  Regel  strafrechtlich  nicht  verfolgbare  Handlung  ist  der Online –  Rufmord.   Internet – Server  aus  den  unterschiedlichsten  Teilen  der  Welt  sind  für  jedermann  erreichbar.   Professionelle  Rufmordportale  wie  rotonnabor  oder bofirma  (Namen  wurden  von der Redaktion  verfremdet – wir  wollen schließlich  keine  Werbung  für  diese  Portale  machen)  entziehen  sich  im Ausland  dem Zugriff  der  deutschen  Justiz.   Auf  diesen  Portalen  kann  man,  geschützt  durch  die  Anonymität  eines  Aliasnamens,  in  aller  Ruhe  Rufmord  betreiben. Da  diese  ausländischen  Portale  meist  vom  Rufmord  leben,  besteht  kein  Interesse,  falsche  Einträge  zu  löschen,  wenn  man  sich  als  Geschädigter  beschwert.

Abhilfe  versprechen  Rufschützer  bei  Anmeldung  auf  ihrem  Portal. Manchmal  ist  es  schädlich,  sich  bei  einem  solchen  Dienstleister  –  erst  einmal  kostenlos  –  anzumelden.

Unserer  Redaktion  ist  folgender  Fall  bekannt,  in  dem  ein  Geschäftsführer – nennen  wir  ihn  Müller – sich  in  einem  Rufschutzportal  angemeldet  hat,  um  sich  über  seinen  eigenen  Ruf  informieren  zu  lassen.   Die  Anmeldung  war  kostenlos. Als  erstes  erreichte  Herr  Müller  damit,  dass  das  Rufschutzportal  wie  wild  alle  Suchmaschinen  durchsuchte  und  tatsächlich  im Cache  einer  Suchmaschine  (dies  ist  der  Speicher  der  Suchmaschinen  für  alte,  nicht  mehr  aktuelle  Einträge)  einen  seit  3  Jahren  deaktivierten  rufschädigenden  Link  zu  einem  der  genannten  ausländischen  Rufmordportale  fand.   Diesen  strafrechtlich  relevanten  Link  nahm  das  Rufschutzportal  in  den  eigenen  Index  auf.

Gleichzeitig  schaffte  es das Rufschutzportal,  sich  in  Suchmaschinen  mit  mehreren  konkurrierenden  Seiten  vor  die  eigene  Seite  von  Herrn  Müller  zu  setzen  –  eben  auch  mit  dem als Rufmord  strafrechtlich  relevanten  Link.

Die  Indexliste  des  Rufschutzportals  wiederum  wurde  von den einzelnen  Suchmaschinen  durchsucht  und  der Link  zum  ausländischen  Rufmordportal,  als  neuer  Link  indiziert.   Entgegen  der  landläufigen  Meinung  verstehen  Suchmaschinen  keine  Inhalte,  sondern  erkennen  nur  bestimmte  Muster  und  arbeiten  auf  Basis  von Statistiken  zum  Beispiel  zum  Nutzerverhalten.

Fazit  der  Rufschutz – Aktion:  In  allen  Suchmaschinen  war  der  seit  Jahren  nicht  mehr  aktive  Link  wieder  gelistet.   In  einer  Suchmaschine  erschien  die  strafrechtlich  relevante  Information  sogar  auf  Platz  1  der  Suchergebnisliste.

Regierung  und  Justiz  ist  das Problem  längst  bewusst.   Bisher  kann  nur  auf  jede  einzelne  Suchmaschine  mit  deutschem  Firmensitz  eingewirkt  werden,  die Links  zu  ausländischen  Servern  zu  löschen.   Es  gibt  keine  Möglichkeit,  den  direkten  Zugriff  auf  die  ausländische  Seite  durch  Eingabe  der  Internetadresse  zu  verhindern. 

Familienministerin  Ursula  von der Leyen  (CDU)  fordert,  die Provider  zur  Sperrung  von kinderpornografischen  Webseiten  zu  verpflichten.   Dies  mag  ungeachtet  der  technischen  Möglichkeiten,  eine  Sperrung  zu umgehen,  in  diesem  Bereich  das  geeignete  Mittel  sein.   Weitet  man  die  Möglichkeiten  einer  kompletten  Sperrung  von Webseiten  auf  andere  Bereiche  aus,  gefährdet  man  hierdurch  im  höchsten  Maße  die  Demokratie.  

 Bereits  jetzt  ist  es  bedenklich,  dass  Sperrungen  von Links  durch  Mitarbeiter  der  Suchmaschinen  weitgehend  ohne  klare  Regeln  „aus  dem Bauch  heraus“  entschieden  werden.

Anders  als  bei  kinderpornografischen  Seiten  kann  man  Rufmordseiten  austrocknen,  indem  man  diese  als  solche  erkennbar  macht.   Kennzeichnungsregeln  müssen  eindeutig  sein,  d. h.   nicht  subjektiv  interpretierbar.   Jedermann  muss  diese  Kennzeichnung  einfach  verstehen  können. 

Olaf  Berberich,  Autor  des  Buches  7/11  Insiderstory  des  Wandels  in  Deutschland  und  Initiator  des  Synergienetzwerks  Mittelstand  schlägt  deshalb  vor,  alle in  Suchmaschinen  gelisteten  Webseiten  mit  einer  farblichen  Markierung  zu  versehen.   Internetbrowser  könnten  ebenfalls  diese  Markierung  anzeigen. Webseiten,  welche  im  Rechtsraum  der  Bundesrepublik  Deutschland  betrieben  werden,  bekommen  eine  grüne  Markierung. Webseiten  auf  Servern  in  Ländern,  bei  denen  ein  Rechtshilfeabkommen  mit  der  Bundesrepublik  Deutschland  besteht,  erhalten  eine  gelbe  Markierung. Webseiten  auf  Servern  in  Ländern  ohne  Rechtshilfeabkommen  erhalten  eine  rote  Markierung. Zusätzlich  sollten  Suchmaschinen  sich  verpflichten,  diese  Ampel  nicht  nur  anzuzeigen,  sondern  die  Kennzeichnung  auch  bei  der  Reihenfolge  der  Suchergebnisse  zu  berücksichtigen.   Steht  der ausländische  Link  auf  Platz  50  der  Suchergebnisliste,  wird  er  in  den  meisten  Fällen  nicht  mehr  als  relevant  wahrgenommen.   Ein  solches  System  wäre  technisch  wesentlich  einfacher  zu  installieren,  als  die  Sperrung  einzelner  Seiten.   Schließlich  liefert  die IP  – Adresse  ausreichend  Informationen,  um  das  Ursprungsland  zu  identifizieren. Seriöse  Firmen  aus  dem  Ausland  könnten  von  der  Kennzeichnungspflicht  befreit  werden,  indem  sie  sich  hinter  einem  deutschen  Portal  positionieren,  welche  als Clearingstelle  funktioniert.  

Die  getTIME. net  GmbH  als Betreiber  des  Synergienetzwerks  Mittelstand  könnte  eine  solche  Clearingstelle  sein.   Durch  das  Trusted  Internet  mit  Direkteinsprung  in  die  Datenbank  des  Informationsanbieters  ist  das  WerWahrWert  Prinzip  sichergestellt.  

       

citythek – eine Internet-Langzeitstudie

Die www.citythek.de   ging  1997  als  nicht – kommerzielles  Projekt  im  Rahmen  der  Weiterbildung  von  Führungskräften  online. Erst  in  den  letzten  Jahren  haben  wir  mit  der  Kommerzialisierung  begonnen.  

Bereits  1997  wurden  ca.   15. 000  Geschäfte  und  Dienstleister  aus  den  Einkaufsstraßen  in  60  Städten  Deutschlands  aufgenommen.   Jeder  Dienstleister  erhielt  eine  eigene  Einstiegsseite,  welche  wir auch  den Suchmaschinen  mitgeteilt  haben.   Diese  15.000  Seiten  stehen  auch  heute  noch  weitgehend  im  Internet.   Adressänderungen,  welche  uns  mitgeteilt  werden,  ändern wir kurzfristig. Immer  mehr  eingetragene  Firmen  entscheiden  sich  nun,  ihren  Adresseintrag  gegen  eine  kleine  vom  monatlichen  Traffic  abhängende Gebühr  durch  einen  Direkteinsprung  auf  ihre  URL  auszutauschen.

Das  citythek – Zeichen  wurde  als  Bildmarke  eingetragen.   Das  Wort  „citythek“  ließ  sich  als  Wortmarke  nicht  schützen. Wer  heute  citythek  als  Suchbegriff  eingibt,  der  stellt  fest,  dass  es  eine  Vielzahl  von Seiten  gibt,  die den Suchbegriff  citythek  verwenden,  jedoch  weder  zur  citythek  verlinken,  noch  in  einem  inhaltlichen  Zusammenhang  mit  dem Begriff  citythek  stehen.   Man  kann  mit  diesem  Begriff  sehr  gut  die  Qualität  der einzelnen  Suchmaschinen  vergleichen.   

Es  wird  nicht  möglich  sein,  die  internationalen  Gesetze  so  zu  verändern,  dass  Urheber  von Begriffen  im  Internet  einen  durchsetzbaren  Rechtsanspruch  erhalten. Andererseits  kann  sich  jeder  problemlos  selbst  ausrechnen,  was  passiert,  wenn  wir  mit  dem  Internet  einfach  so  weitermachen.   Wir  ersticken  im Informationsmüll.

Welcher  Information  dürfen wir  trauen, welche  führt uns  in  die  Irre?   Wir  trauen  einzelnen Anbietern nicht  mehr,  weil  wir dem System  nicht  mehr  trauen.

Auch brauchen wir immer mehr Zeit, die wir doch eigentlich durch das Internet sparen wollten.  Wer  steckt  dahinter  und  vor  allem:  gibt  es  ein  verstecktes  Geschäftsmodell,  welches  nur  funktioniert,  weil  wir  in  die  Irre  geführt  werden?  Welche Information sollen wir dem Web selbst anvertrauen?  Wird unser Know How zum Allgemeingut? Werden von uns eingestellte Informationen gar gegen uns verwendet?

Hier  hilft  nur  das  Trusted  Internet,  bei  dem  sichergestellt  ist,  dass  Informationsquelle  und  Information  vertrauenswürdig  ist  und  der  Nutzwert  den  Erwartungen  des  Suchenden  entspricht.    

 

Regionalisierter Suchfilter für das Trusted Internet und Suchmaschinen

Sie wollen im Internet schnell an Ihr Ziel kommen?

Dann hinterlegen Sie im Microsoft Internet Explorer einen get-PRIMUS Suchanbieter mit Profil für Ihre Stadt.
Schon erhalten Sie in ausgesuchten Suchmaschinen regionalisierte Ergebnisse angezeigt.

    So geht es:     

  • Klicken Sie im oberen Bereich eines get-PRIMUS Portals, z.B. http://www.citythek.de auf Ihre Stadt hinterlegen
  • Tragen Sie Ihre Stadt ein
  • Nun sehen Sie die Startseite Ihrer Stadt
  • Gehen Sie im linken Bereich auf Erweiterte Suche / Hilfe
  • Klicken Sie auf „In Explorer7 mit Präferenz für Ihre Stadt“
  • Klicken Sie auf „Als Standardsuchanbieter festlegen“
  • Schon können Sie im oberen Fenster Sucheingaben eingeben. Regionale Angebote bei Trusted Partnern und in Internetsuchmaschinen werden bevorzugt angezeigt, ohne dass Sie ihre Stadt noch einmal eingeben müssen.

Sie haben Fragen oder Anregungen zum Regionalprofil?

Hier

 

Ihr get-PRIMUS Service Team

 

 

Synergienetzwerk Mittelstand wird INNOVATIONSPRODUKT 2008


Das  Produkt  überzeugte  die  Jury  durch  seinen  Nutzwert,  Innovationsgehalt  und  seine  Mittelstandseignung.  Die  Auswahl  erfolgte  unter  mehr  als  1600  Bewerbungen.  Erstmals  wurde  der  Innovationspreis  unter  der  Schirmherrschaft  von  Herrn  Professor  Dr.  Andreas  Pinkwart  durchgeführt.  Dem  bisher  bundesweit  einzigen  Innovationsminister  liegen  die  Themen  Innovation  und  Mittelstand,  welche  auch  beim  INNOVATIONSPREIS  im  Vordergrund  stehen,  besonders  stark  am  Herzen.  Wir  freuen  uns  über  die  Anerkennung  für  viele  Jahre  harter  Arbeit.  Wir  werden  weiter  mit  aller  Kraft  daran  arbeiten,  den  zunehmenden  Tendenzen,  das  Internet  auf  Massenwaren  und  Standardinformationen  zu  begrenzen,  mit  einem  vielfältiges  Angebot  von  Spezialisten  hinter  bis  zu  40.000  Kategorien  entgegenzutreten. Hierzu  bedarf  es  mutiger  Mittelständler,  die  bereit  sind,  mit  uns  neue  Wege  zur  Sicherung  ihres  langfristigen  wirtschaftlichen  Erfolgs  zu  gehen.

Mittelständler mit Interesse an der Aufnahme in das Synergienetzwerk benutzen bitte unser Kontaktformular Synergienetzwerk-Mittelstand .
Ihr Olaf  Berberich 

(Geschäftsführer  getTIME.net)