Demokratie: Wer bisher gemahnt hat, muss etwas tun, sonst geht es ihm an den Kragen!

Das dritte Wochenende im Januar 2017 war ein denkwürdiges Wochenende für die Welt und ein surreales Wochenende für mich.
Gedopt mit Schmerztabletten, um die Begleiterscheinungen einer starken Erkältung im Griff zu halten, wechselte ich zwischen Schlafversuchen, Feeds lesen und der Amazon Serie „The Man in the High Castle“ siehe http://www.zeit.de/kultur/film/2015-11/the-man-in-the-high-castle-serie-amazon .

In der Serie hat Hitler den Krieg gewonnen. Verschiedene Realitäten treffen aufeinander. Die Protagonisten treten mutig für ihre Einstellungen ein. Selbst die Bösen handeln aus ihrer Perspektive nachvollziehbar.

In meinem erkältungsgeschwängerten Wattekopf vermischen sich diese Realitäten mit den Feed-Inhalten. In der Türkei wird eine 140 Jahre andauernde Demokratie ausgerechnet zu Gunsten einer der syrischen ähnelnden Verfassung aufgegeben, siehe http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/tuerkei-recep-tayyip-erdogan-syrien-vorbild-demokratie-zerstoerung .
Die Türkei ist ein Land mit freundlichen Menschen, in dem ich noch vor wenigen Jahren gerne Urlaub gemacht habe.

Dann ist da noch der gerade vereidigte neue Präsident der USA Trump, der sich nach Aussage von DIE ZEIT zu Diktatoren hingezogen fühlt, siehe http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-01/donald-trump-mittlerer-osten-einfluss-syrien-aegypten-wladimir-putin/seite-2 . Jedenfalls kann bezweifelt werden, dass er ein Vorreiter für den Erhalt der Demokratie sein wird.
Beide Regierungsführer habe die Macht durch erhebliche Manipulationen im Internet erhalten.

Aber auch die persönlichen Einschläge kommen wieder näher. Nach über 15 Jahren im gefühlten Widerstand, habe ich die letzten 2 Jahre Ruhe wirklich genossen.

In einem Gespräch mit einem Geschäftspartner erfuhr ich dann letzte Woche, dass er in der ganz normalen Google Suche bei Eingabe von „GraTeach“ einen mir wohlbekannten Link vom 10.07.2001 gefunden hätte. Hierbei werden aus dem Zusammenhang genommen – einen negativen Eindruck über meine Person erweckend – Behauptungen aufgestellt. Mit Schreiben vom 31.05.2016 hatte mir der zuständige Datenschutzbeauftragte versichert, dass Google sowohl in der europäischen als auch der außereuropäischen Suche den Link entfernt hätte.
Tatsächlich kann ich bei Google einen solchen Link auch nicht finden. Vielmehr werden mir in allen erwarteten Bereichen gute Suchergebnisse dargestellt, siehe GraTeach ,Olaf Berberich, Trusted Web 4, Der Bauplan, GISAD.
Am Sonntagmorgen schaute ich mit noch immer dumpfem Erkältungskopf aus dem Fenster. Es war ein wunderschöner Tag. Keine einzige Wolke verdeckte den tiefblauen Himmel. Intensiv suchte ich danach, ob es nicht doch einen Abriss im digitalen Farbverlauf gab oder trotz hoher Auflösung Pixel zu erkennen waren. „Das kann doch nicht meine Realität sein!“

In den letzten Monaten habe ich als Blogger wie jeder Journalist erwogen, das Wort Google möglichst nicht auf die Tastatur zu nehmen. Schließlich weiß jeder Schreiberling, dass er im digitalen Zeitalter zur Bedeutungslosigkeit verdammt ist, wenn er bei Google nicht mehr gelistet ist.
Wie lächerlich, ich habe mir tatsächlich eingebildet, dass andere auch die gleichen Ergebnisse sehen können, wie ich. Nun muss ich davon ausgehen, dass Google mir und jedem, der annähernd gesellschaftlich gefährlich genug scheint, vorgaukelt, im Internet so dargestellt zu werden, wie es gar nicht der Wirklichkeit entspricht. Das würde jedoch auch bedeuten, alles was ich mache, wie über Opera VPN ins Internet zu gehen, Standortanfragen nicht zuzulassen, Browserverläufe und Cookies automatisch zu löschen, über Startpage anonym zu suchen, nutzt nichts. Google weiß immer, wenn ich es bin. Selbst wenn ich mit einem anderen Browser oder Device suche, oder meine Frau auf ihrem PC das tut. Die Alternative erscheint mir auch nicht weniger gruselig. Das würde nämlich bedeuten, Google weiß, mit wem ich spreche und boykottiert gezielt die Gespräche. Tatsächlich kamen in den letzten Jahren aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen im letzten Moment Partnerschaften nicht zustande. Die wenigsten sprechen darüber!

Ich habe große Sehnsucht danach, mich wieder in die Amazon Serie zu verkriechen. Da geht es zwar nicht so gewaltfrei zu, wie in dem, was da meine echte Realität zu sein scheint, aber die Motive und Taten der Akteure sind nachvollziehbar und letztendlich gewinnen die Guten.

Wenn meine Analyse nicht einer Fieberphantasie entspringt, sondern für Sie logisch erscheint, dann sollten Sie sich fragen, ob Sie es sich wirklich weiter auf Ihrem Sofa gemütlich machen sollten.

Gerade die spreche ich an, die meinen, sich nichts vorwerfen zu müssen, weil sie sich ja nur in dem Rahmen von gefühlt fehlenden Konsequenzen kritisch über die Entwicklungen äußern.
Die Zeiten des Redens sind vorbei. Es wird Zeit, zu handeln. Denn alle, die auch nur auf Probleme hingewiesen haben, laufen sonst Gefahr, wenn bei uns der Falsche das Ruder übernimmt, aus dem Amt geschmissen zu werden, ihre Rente zu verlieren oder auch nur einen schlechten Score-Wert zu erhalten, weil Sie sich von 10 Jahren einmal kritisch geäußert haben. Die Türkei macht gerade vor, wie es geht. Im schlimmsten Fall fährt dann Ihr autonomes Auto mit Vollgas gegen die Wand, weil ein Algorithmus Sie als Gefährder eingestuft hat.

Sie müssen nicht auf die Straße gehen und demonstrieren.
Aber lassen Sie keine kriminelle Gerätevereinigung in Ihr Haus. Genau das sind Haushaltsgeräte und Schalter, die permanent mit dem Internet verbunden sind und als Botnetze missbraucht werden können. Verweigern Sie sich nicht stumm, sondern sagen Sie den Herstellern, warum Sie nicht kaufen und wann Sie kaufen würden. Das gleiche gilt auch für Trackingbänder, permanente Einstellung von GPS auf dem Smartphone, etc..

Schicken Sie Ihre wichtigen Informationen wieder mit der Post. Verzichten Sie auf den Absender und damit auf ein wichtiges Merkmal, um Briefe abzufangen. Schreiben Sie Briefe auf einem vom Internet entnetzten Computer.
Lassen Sie sich nicht von News aus unsicheren Quellen beeinflussen! Vertrauen Sie mehr Ihrem Bauchgefühl, als dem was schwarz auf weiß digital generiert wurde. Und notfalls, wenn Sie unsicher sind, führen Sie ein persönliches Gespräch mit jemand, dem Sie vertrauen.

Teilen Sie selbst diesen und ähnliche Artikel mit Ihren Freunden! Verlassen Sie sich nicht auf die Presse, Social Media oder Suchmaschinen.

Melden Sie sich laut bei der Politik zu Wort. Fordern Sie vom ehemaligen EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ein, dass er dem Vorschlag der Charta der digitalen Grundrechte auch Taten folgen lässt.
Verschieben Sie es nicht, denn vielleicht läutet die nächste Wahl schon das Ende der Demokratie ein!

Olaf Berberich

Googles Version eines vernetzten Zuhauses richtig umsetzen!

In SpiegelOnline wird Googles neue Idee vorgestellt, mit Mikrofonen in jedem Zimmer mithören zu lassen und Smart Home dadurch zu steuern, siehe http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/ces-2017-nvidia-holt-google-ins-haus-cloud-gaming-und-kuenstliche-intelligenz-a-1128737.html .
Leider ist nicht auszuschließen, dass sich Google mit diesem Konzept früher oder später in Deutschland ebenfalls durchsetzt.
Viele Nutzer sind durch die Technik zunehmend überfordert. Aus ihrer Sicht ist eine solche Sprachschnittstelle eine willkommene Möglichkeit, um nicht von der digitalen Zukunft ausgeschlossen zu sein.

Es gibt also viele Argumente dafür, dass solche Systeme kommen werden. Solange Menschen hier nicht durch Technik oder den dahinterstehenden Anbieter dominiert und damit auch zukünftig manipuliert werden können, ist hiergegen auch nichts einzuwenden.

Auf die Probleme mit dem Amazon Fire Stick habe ich bereits hingewiesen, siehe http://blog.get-primus.net/weniger-komplexe-it-systeme-fuer-das-jahr-2017/ .
Will Google mit einem solchen Nvidia System in Deutschland akzeptiert werden, dann ist es gut beraten, hierbei die Trusted WEB 4.0 Richtlinien einzuhalten.

• Smart Home Geräte dürfen nicht direkt über das Internet schaltbar sein, da sie sonst Teil einer nicht kontrollierbaren kritischen Infrastruktur werden. Alternativ ist eine dezentrale Schaltintelligenz einzusetzen.
• Sprachbefehle müssen über einen Kategorienfilter laufen und nach Kategorien getrennt dezentral im jeweiligen Haus gespeichert werden. Der sprachliche Befehl, einen „Song“ aufzurufen, muss unter einer Kategorie „Musik“ gespeichert werden. Der Befehl, einen Rollladen zu schalten, muss unter einer Kategorie „Haussicherheit“ gespeichert werden, etc.
• Maschinendaten der Smarthome-Geräte dürfen nur anonym und für einzelne Kategorien getrennt, über eine unidirektionale Schnittstelle in das Internet gesendet werden.

Es ist also durchaus technisch möglich, ein deutschem Datenschutz und deutschen Nutzerinteressen entsprechendes Sprachbefehlssystem zu entwickeln, man muss es nur wollen.

Hierzu gibt es inzwischen auch zahlreiche Veröffentlichungen, zum Beispiel den „Bauplan für die digitale Gesellschaft“, siehe http://gisad.eu/der-bauplan/ oder für die, die nicht so weit in die Tiefe gehen wollen die „Konzepte einer digitalen Gesellschaft“, siehe http://www.springer.com/de/book/9783662491898 .
Speziell mit Smart Home beschäftigen sich auch die GISAD Studien zu den „Industriepolitischen Leitlinien NRW“ siehe http://shop.get-primus.de/index.php?id_product=105&controller=product&id_lang=2, sowie die im Herbst erscheinend „Dezentralisierte und anonyme Energieoptimierung für Smart Home“, siehe http://shop.get-primus.de/index.php?id_product=99&controller=product&id_lang=2 .

getTIME.net GMBH mit Trusted WEB 4.0 Portfolio sucht Käufer

Zum 1.12.2014 wurde im Rahmen einer „Selbstverbrennung“ der Geschäftsbetrieb der getTIME.net Gesellschaft für Prozessoptimierung mbH ohne finanzielle Not eingestellt und die Liquidation eingeleitet.

Warum haben die Gesellschafter von getTIME.net die Liquidation eingeleitet?
Der Grund lag im fehlenden öffentlichen Interesse an einem sicheren Internet – von getTIME.net Trusted WEB 4.0 genannt – begleitet von aggressiven Cyberattacken von Unbekannt. Der Social Media Buster getmysense , und getmysense Fanpage konnte nur mit erheblichem Aufwand online gehalten werden, wie wir mehrfach in diesem Blog berichteten, siehe hierzu http://blog.get-primus.net/trusted-web-40-macht-pause/ , http://blog.get-primus.net/heftige-attacken-gegen-trusted-web-40/ , http://blog.get-primus.net/die-uberwachung-der-us-regierung-sind-unser-kleinstes-problem/ .

Zahlen und Fakten zu getTIME.net
Die getTIME.net GmbH ist weitgehend abgewickelt. Als einzige Gläubiger gibt es noch die Gesellschafter mit ca. 300.000,- € Forderung bei 90.000,- € Stammkapital. Auf der Habenseite stehen nachweislich über 60.000 Entwicklungsstunden für Trusted WEB 4.0 Projekte. Die einzelnen heute noch aktivierbaren Projekte finden Sie unter Projekte .
Die Liquidierungsphase wird die gesetzliche Maximaldauer von 3 Jahren, also bis zum Dezember 2017 aufrechterhalten werden. In dieser Zeit kann die getTIME.net GmbH reaktiviert oder fusioniert werden.

Was hat sich an der Situation geändert?
Gemäß einer von Das Wissenschaftszentrum Berlin, Infas und DIE ZEIT in 2016 veröffentlichten Vermächtnisstudie fürchten die Menschen mehr als Krieg, kein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
Der EU Präsident Martin Schulz und andere wichtige Persönlichkeiten haben den Vorschlag für eine Charta der Digitalen Grundrechte in der Europäischen Union unterzeichnet.
Der vom Gründer der getTIME.net GmbH herausgebrachte Bauplan für die digitale Gesellschaft findet großes Interesse. Hierin sind viele Projektentwicklungen der getTIME.net GmbH beschrieben.
Mit vollautomatischen Algorithmen ausgestattete Systeme wie Facebook und Google stoßen an ihre Grenzen. Wahlmanipulationen und Hasspredigten gefährden die Demokratie.

Was bietet getTIME.net einem Käufer?
Das getTIME.net Portfolio bietet eine Vielzahl von kurzfristig reaktivierbaren Pilotprojekten und Projektideen, die wesentlich schneller zur Marktreife gebracht werden können, als Neuentwicklungen. Umfangreiche Projektdokumentationen stehen zur Verfügung.
Wer in Zukunft nicht mehr will, dass Wahlen manipuliert werden und Hass sich ungehindert verbreiten kann, benötigt ein System wie getmysense , in dem anonym ohne Massendatenspeicherung kommuniziert werden kann. Im Einzelfall und nach richterlicher Verfügung, kann genau nachverfolgt werden, wer was gesagt hat. Jenseits des „Like it“ Button kann man bei getmysense anonym seine Reputation über qualifizierte Kommentare aufbauen. Andere aus dem gleichen Interessensbereich beobachten solche Kommentare genau. Das Ganze ist vergleichbar mit dem vordigitalen Stammtisch. Gleichzeitig kann der Nutzer die so geprüften Daten an Facebook, Twitter und andere automatisch distribuieren. Da getmysense dezentral aufgebaut ist, könnten sogar einzelne Interessensbereiche / Regionen wahlweise von lokalen Communities verwaltet werden. Hierbei wäre ein Entgleisen, wie es bei allen mit automatischen Algorithmen ausgestatteten Systemen möglich ist, weitgehend ausgeschossen. Trotzdem wären global alle Communities über einen zentralen Sucheinstieg zu finden.

Was wird von einem Käufer erwartet?
Die Mehrheitsanteile der Gesellschafter können bei Übernahme entsprechender Anteile an den Gesellschafterdarlehen und dem Stammkapital übernommen werden.
Ein Käufer sollte die Idee für eine globale Vermarktungsstrategie mitbringen mit der Perspektive, dass die geleisteten Vorarbeiten mit Gewinn refinanziert werden.
Der bisherige Geschäftsführer Olaf Berberich steht nicht zur Geschäftsführung zur Verfügung, da er sich ganz dem Aufbau von GISAD und GADT widmen wird. Jedoch ist eine intensive Projektbegleitung durch GISAD möglich.

Interessenten nehmen bitte Kontakt auf mit

getTIME.net GmbH
Postfach 100852
47708 Krefeld
Tel. 02151-787925

Drei Studien die zeigen, wie menschenwürdige digitale Transformation funktioniert

Kürzlich wollte mich ein gebildeter Freund überzeugen, dass es sich nicht mehr lohnt, sich für eine bessere Welt einzusetzen. Schließlich sei ja erwiesen, dass alle Menschen schlecht und böse wären. Es wäre an der Zeit, dass die Maschinen intelligent würden und als unsere Nachfolger eine bessere Welt schaffen würden. Hiervon versprach er sich die Fortsetzung seines persönlichen Wohlstands.

Solche und ähnliche Erklärungen nehmen in jüngster Zeit zu. Die Menschen wissen, dass es ihnen jetzt an den Kragen geht, wenn sie sich nicht wehren. Es geht um die digitale Transformation und es geht darum, was am Ende von dem, auf das wir in der Vergangenheit stolz waren, übrig bleibt.

Aber anstelle sich für den Erhalt der Werte der vordigitalen Gesellschaft einzusetzen, suchen die Meisten nach Entschuldigungen, sich nicht aus ihrem noch warmen Nest bewegen zu müssen.

Besonders wir in Deutschland leben noch sehr gut von den Früchten der Arbeit vergangener Jahrzehnte. Wir könnten auch in Zukunft diese Erfolgsstory weiterschreiben. Doch bisher überrollt uns die digitale Transformation, ohne dass wir Deutschen überhaupt zur Mitgestaltung angetreten sind.

Die Redaktion von Trusted WEB 4.0 Synergie Network jedenfalls wird weiter die Fahne für eine zukünftige Gesellschaft hoch halten, die die vordigitalen Errungenschaften unserer Demokratie in die digitalen Transformation übernimmt.

Wir beweisen in unseren Studien, es ist nicht zu spät! Es ist sogar die richtige Zeit, etwas zu tun. Jetzt geht es um die Vernetzung mit autonomer Technologie. Jetzt geht es darum, die zukünftige Hierarchie zwischen Mensch und Technik und der Mensch Maschine Kommunikation festzulegen.

Alle müssen aktiv zu einer menschenwürdigen Zukunft etwas beitragen:

  • Die öffentliche Hand muss ihre Grundaufgabe des Bürgerschutzes in der digitalen Welt erfüllen. Dafür sind nicht hoch sichere Teilstrecken, sondern ein normales Sicherheitsniveau über die gesamte Informationsprozesskette zu erreichen. Jede Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.
    Für Behörden und Datensicherheitsverantwortliche großer Institutionen haben wir die Studie „Empfehlungen für die Informationssicherheit gemäß ISO 27001″Neue Studie zur Informationssicherheit aus Sicht eines Trusted WEB 4.0 heraus gebracht.
  • Senioren sollten sich davon befreien zu denken, sie hätten nichts mehr zu sagen oder seinen nicht mehr betroffen. Ganz im Gegenteil, Senioren werden als erste in der Altenpflege die totale Überwachung erleben, wenn sie nicht jetzt ihre Joga gestählten Muskeln benutzen, um einen legalen Widerstand zu organisieren. Wie eine Senioren gerechte Technik aussehen kann, beschreibt die Studie „Dezentralisierung und Convenience unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels“.Dezentralisierung und Convenience unter Berücksichtigung des demografischen Wandels
  • Der Mensch als Konsument muss die zukünftigen Herausforderungen verstehen und sich ihnen aktiv stellen. Bis heute sind Menschen die einzigen Konsumenten auf der Erde. Trotzdem haben sie nur wenig zu sagen und so gut wie keine Lobby. Wer versteht, wo die Probleme liegen, kann sich wehren. Die Studie „Kommunikationspsychologische Grundlagen des Trusted WEB 4.0“ Kommunikationspsychologische Grundlagen des Trusted WEB 4.0steht ab Mitte September zum kostenlosen Download bereit.

EU- Masterplan am Beispiel Griechenlands – Alle würden profitieren!

Die USA hat ihren Einfluss auf andere Länder in erster Linie dadurch ausgebaut, dass sie der heimischen Onlineindustrie die Möglichkeit gegeben hat, wesentliche Teile der Wertschöpfung im Onlinegeschäft abzugreifen.
Einen ähnlichen Masterplan benötigt Europa, wie ich schon in meinem letzten Artikel geschrieben habe.

Nehmen wir einmal an, die 28 EU Länder würden sich in 1000 Kategorien aufteilen und Griechenland würde zum Beispiel die Kategorie Geschichte erhalten.
Da die Griechen sich als Mitte Europas bezeichnen, wäre es sicher nicht schwierig, Griechen für dieses Thema zu begeistern. Es würde ein Ruck durch Griechenland gehen. Das wichtigste für die Griechen ist, wieder eine Perspektive zu haben und von den anderen Ländern respektiert zu werden. So etwas gelingt am besten mit einem Alleinstellungsmerkmal.

Über das Synergienetzwerk würde gewährleistet, dass über den zentralen Sucheinstieg alle Anfragen zum Thema Geschichte zu den von Griechenland beauftragten Firmen geroutet würden.
Griechenland müsste in Zusammenarbeit mit anderen Kategorieninhabern wie z.B. der Kategorie „Bücher“ sicherstellen, dass das gesamte Geschichtswissen der Menschheit in allen Sprachen online zur Verfügung steht.
Durch Fördermittel der EU würde ein digitales Archiv des menschlichen Wissens aufgebaut, welches schon lange gefordert wird. Die Speicherung sollte nicht wie bei der NSA zentral, sondern dezentral an vielen Stellen erfolgen.

Weiterhin würde Griechenland durch die EU gefördert, Software für virtuelle Geschichte zu erstellen. Viel mehr Menschen könnten die Museen der Welt besuchen, wenn diese virtuell erreichbar wären und würden dafür auch einen kleinen Eintritt bezahlen.

Das Entscheidende am Synergienetzwerk ist der Wertschöpfungsausgleich zwischen umsatzstarken Handelskategorien und wichtigen aber umsatzschwächeren Kultur- oder Ressourcenkategorien, ohne dass ein Anbieter mehr bezahlen muss, als wenn er heute Werbung schaltet.

EU Subventionen könnten mittelfristig auf das Anschieben wirklicher Innovationen reduziert werden. Die Ersparnisse dadurch, dass alle Länder sich exklusiv auf bestimmte Bereiche spezialisieren würden und nicht alles doppelt entwickelt wird, wären gewaltig. Es würde ein konkurrenzloses Gesellschaftsmodell entstehen. Das Modell ist äußerst datensparsam. Es werden nur Profildaten gespeichert, soweit der Nutzer diese zur Vereinfachung des Bestellvorgangs unbedingt benötigt. Die eigentliche Suche findet dezentral beim Kategorienpartner statt. Über das Nutzerverhalten werden so im Synergienetzwerk keine zentralen Daten erhoben.

Die Profitcenteridee, möglichst viele das Gleiche entwickeln zu lassen und dann den besten auszuwählen, funktioniert nicht mehr. Heute ist die Verzahnung der Bereiche so komplex, dass viele gute Ideen einfach nicht mehr wahrgenommen oder von Besitzstandwahrern unterdrückt werden, bevor sie sich am Markt überhaupt beweisen konnten. Diese Komplexität wird durch die Kategorisierung auf ein tausendstel reduziert.

Ein Pilot zum hier geschilderten Synergienetzwerk ist bereits erprobt. Man kann sogar über die gleiche Sucheingabe einkaufen, sich informieren und die Hausautomatisation schalten.

Trotzdem halte ich es für wahrscheinlicher, dass die EU auseinanderbricht, als dass ein solcher gemeinsamer Masterplan realisiert wird, welcher die Arbeitslosigkeit auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig genug Wertschöpfung für alle generieren würde, um die hohen Lohnkosten Europas weiter zu rechtfertigen.

Schade eigentlich!

Wenn Sie sich für mehr Ideen interessieren, die Deutschland verschlafen hat, dann informieren Sie sich beiläufig mit spannender Unterhaltung in meinen Büchern.
‚7/11 Insiderstory des Wandels in Deutschland‘ gibt es sowohl als gebundene Buchausgabe, als auch als E-Book. Weitere Informationen finden Sie unter www.via-planet.de .

Zu Springers Print-Ausverkauf – Rückzug aus einem Kanal ist ein Fehler!

Ich finde, der Verkauf der Printmedien bei Springer hätte vermieden werden können – siehe http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/axel-springer-medienforscher-altmeppen-zu-printtitel-verkaeufen-a-913102.html .


Ich habe meine Kunden verzehnfacht und mit den Synergien auch noch Geld verdient!

Zwei Voraussetzungen wurden nicht rechtzeitig geschaffen:

  • Leider, wie fast immer im technischen Strukturwandel konnten die vorhandenen Journalisten nicht auf das Social Media Zeitalter eingestimmt werden. Zugegeben, aus eigener Erfahrung mit mehreren technischen Revolutionen ist dies sehr schwierig und gelingt meistens nicht. Oft sind es die Quereinsteiger, die den Strukturwandel übernehmen und alte Berufsstände vertreiben. Bei Spiegel scheint der Glaubenskrieg zwischen zwei Fraktionen zur Trennung geführt zu haben. Die Journalisten alter Schule haben es nicht geschafft, den Weg vom Informationsvermittler zum Informationscoach zu gehen.
  • Es fehlt aber offensichtlich auch der Mut, mit den bestehenden Ressourcen etwas Neues zu wagen. Anstelle im Schatten der globalen Player deren Wertschöpfungskonzepte zu verwenden, wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um Print und Digitale Medien in einem Workflow zu vereinen. So gibt es nach vielen gescheiterten Versuchen im Printing on Demand gerade den Ersten, der mit „Newspapers on demand“ erfolgreich ist, siehe http://www.valoraretail.de/de/kunden/print_on_demand/ .

Aus meiner Sicht ist die Entscheidung der Trennung bedauerlich. Print wird nur deshalb durch Online verdrängt, weil Print derzeit in Aktualität und Vielfalt nicht mithalten kann. Doch gerade jetzt ist die Durchdringung mit Farbdrucker in den Privathaushalten so groß, dass ein Print on Demand System Akzeptanz fände und sich rechnen würde. Ich bin überzeugt, dass es in Zukunft einen Player geben wird, der die anderen verdrängt, weil er alle Kanäle, insbesondere auch Print, besser adressiert. So wird es für Google ein Leichtes sein, mit seiner Print-On-Demand Infrastruktur für Bücher auch auf den Zeitungszug aufzuspringen. Und was dann?

Viel wichtige wäre es also, sich auf bestimmte eigene Inhalte zu konzentrieren und hiermit als Branchenprimus alle Kanäle – und hierzu gehört auch Print – zu erreichen.

Natürlich ist hierfür ein Wertschöpfungskonzept wichtig, welches diese Spezialisierung betriebswirtschaftlich sinnvoll macht. Genau diese Möglichkeit bietet das Trusted WEB 4.0 Synergienetzwerk.

Ausblick auf das Jahr 2013 aus Sicht der WEB 4.0 Wertschöpfungsanalyse

Soviel ist sicher, das Jahr 2013 wird spannend. Für manches Unternehmen wird es ein Schicksalsjahr, in dem es die richtigen Weichen für die Zukunft stellen muss.
Bei einer Seitwärts- bis Abwärtsbewegung der deutschen Wirtschaft schlägt die Stunde der kreativen Unternehmer.

Mobile Devices werden sich in immer mehr Bereichen durchsetzen, siehe http://www.suedkurier.de/nachrichten/wissenschaft/aktuelles/leben-und-wissen/Technik-Ausblick-2013-Das-neue-Jahr-macht-mobil;art1003203,5837338 .


Cyberwar, SM-Abhängigkeit, globale Mächte? Wertschöpfung!

Dadurch, dass immer mehr Daten und Dienste in die Cloud verlegt werden, steigen die Risiken des Missbrauchs überproportional an siehe https://www.info-point-security.com/security-themen/malware-viren-spam-phishing/item/7597-check-point-security-ausblick-für-2013.html .

Nur wer besser aufgestellt ist als seine Mitbewerber, ist nachhaltig für die Zukunft gerüstet.
Hierzu benötigt man eine individuelle Onlinestrategie, welche alle Kontaktpunkte zum Kunden von der Kundengewinnung bis zur Kundenpflege integriert.

Zu den Herausforderungen und Trends, die uns 2013 erwarten, herrscht unter den Experten Einigkeit. Es wird deutlich, das Social Media Beratung in 2013 weit über das Erstellen von Plattform spezifischen Profilen für Facebook und co. herausgehen muss.

Es bedarf Spezialisten und Wege, individuelle integrierte Konzepte für Unternehmen anzubieten.
Mit dem WEB 4.0 Analyse Check der KOMON Innovationsberatung erhalten Sie kostengünstig einen Überblick, an welchen Stellschrauben Sie drehen müssen, um Ihr Unternehmen für die Zukunft optimal aufzustellen.
Als Teil des innovativen getmysense Netzwerks erhalten Sie zudem kostengünstig ein Gesamtsystem, welches eine Klammer über die oben genannten Forderungen setzt und individuell auf die einzelnen Bedürfnisse zugeschnitten wird.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter info@komon.de oder rufen uns direkt auf der Beraterhotline an unter +49 21 51 – 74 77 999.

Erste Auswirkungen von WEB 4.0 auf die Politik feststellbar

Wer wie ich in den Parametern der WEB 4.0 Wertschöpfungsanalyse denkt (siehe http://www.komon.de/gemeinsam-stark.html ), der entwickelt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für Politik und Gesellschaft einen besonderen Blick.

Für den einzelnen heute meist noch nicht spürbar, haben die Vernetzung der Finanzwirtschaft und das globale Internet die Handlungsspielräume lokaler Politiker bereits erheblich eingeschränkt (siehe auch http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6074067/Fuer-eine-globale-soziale-Marktwirtschaft.html ). Viele Politiker haben noch nicht verstanden, dass sie sich bereits mitten in einem radikalen Strukturwandel befinden, der die Welt weit schneller und radikaler verändern wird, als die Industrielle Revolution.


Ich habe meine Kunden verzehnfacht und mit den Synergien auch noch Geld verdient!

Gelingt es nicht, globale Ordnungsstrukturen aufzubauen, werden Politiker zu Centermanagern für regionale Wohnräume degradiert werden und in Bezug auf Lebensqualität und lokaler Kriminalitätsrate im harten weltweiten Wettbewerb stehen.

Bereits wer heute ein Studium beginnt, wird während seines Berufslebens mit komplett veränderten Wertschöpfungsprozessen konfrontiert werden. Es ist anzunehmen, dass im Beruf Erfolgreiche sich spontan in weltweiten Projekten organisieren werden. Dabei wird der Standort der mit virtuellen Büro Arbeitenden immer unwichtiger. In einer Woche kann der Auftraggeber ein chinesisches Unternehmen sein, in der nächsten ein spanisches.

Konsequenterweise wird man sich globale Interessensvertreter für den eigenen Bereich suchen, welche sich um Themen der globalen sozialen Marktwirtschaft kümmern werden.

Leider ist zu befürchten, dass die Politiker genau das gleiche Schicksal erleiden, wie andere Berufsgruppen, welche in der Vergangenheit dem Strukturwandel unterworfen waren. Sie werden in der heutigen Form aussterben, wenn sie nicht konsequent bereits heute die Weichen für eine digitale und globale Politik stellen.

Europa wächst unter großen Mühen zusammen, um mit den anderen Wirtschaftsblöcken mithalten zu können. Europa ist aber in vielen Bereichen nur ein Zwischenschritt zur globalen Weltordnung, welche sich viel kleinteiliger nach Interessensgruppen aufteilen muss, als das heute in Regierungen der Fall ist.

Immer mehr Menschen fühlen sich durch Politiker und lokale Regierungen nicht mehr vertreten. Bis wie viel Prozent Wahlverweigerer können Politiker noch guten Gewissens behaupten, im Interesse des Volkes zu handeln ( siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtwähler )?

WEB 2.0 verstehen Politiker als Werkzeug, um die Wahlbeteiligung zu erhöhen (siehe http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/internet-demokratie-edemocracy ), was eben so nicht gelingt. Oft sind die Wähler schon viel mehr in der Realität angekommen, als die Politiker. Es ist nicht entscheidend, ob man sich offline oder leichter online beteiligen kann. Es ist entscheidend, dass man Zusammenhänge noch begreifen und etwas ändern kann.

Im WEB 4.0 wird es um unser aller Existenz gehen. Wenn wir, die sogenannten entwickelten Länder es nicht schaffen, die soziale Marktwirtschaft zu globalisieren, dann werden die meisten im globalem Turbokapitalismus nicht bestehen können, weil Lebenshaltungs- und Lohnkosten zu hoch sind und irgend wo auf der Welt jemand sitzt, welcher die gleiche Leistung billiger anbietet. IBM macht heute schon vor, wie die Zukunft aussieht, siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/revolutionaeres-arbeitsmodell-ibm-schafft-den-miet-jobber-a-813388.html.

Gefordert sind jetzt die Auseinandersetzung der Politik mit WEB 4.0 und die Schaffung von technischen Strukturen für die weltweite Vernetzung von Gleichgesinnten. Nur wenn es frühzeitig solche Strukturen gibt, können rechtzeitig Interessensvertretungen entstehen, um die Folgen der Globalisierung abzufedern. Dabei muss eine WIN WIN Situation zwischen allen Ländern entstehen. Schwellenländer profitieren bei einem Miteinander von höheren Standards und werden kaufkräftige Konsumenten, hochentwickelte Länder können ihre Standards erhalten und neue Märkte erschließen.

Olaf Berberich

Getmysense – Ein ganzheitliches Social Media Netzwerk

getmysense ist ein Zusammenschluss von Firmen mit dem Ziel, Menschen mit gleichen Interessen und Neigungen in über 2500 Sprachen zusammenzubringen.
Durch das Erstellen sogenannter Sinnseiten kann sich der User kostenlos als Trendsetter mit einer besonderen Positionierung im Netzwerk oder als Follower im Netzwerk positionieren. Diese Sinnseiten können als RSS-Feed in vielen anderen Social Media Portalen angezeigt werden.
Der globale Ansatz von getmysense berücksichtigt Vielfalt und regionale Unterschiede und bildet besser als bisher bestehende Gesellschaften digital ab.
getmysense versteht sich als Ergänzung zu den bestehenden Social Media Portalen wie Facebook, XING oder Linkedin.
Als Social Media Produkt der 2. Generation berücksichtigt es die Kritik an den bestehenden Portalen in Punkto Datenschutz und Informationsüberflutung. getmysense erfüllt die Kriterien von Trusted WEB 4.0.


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Entstehungsgeschichte von getmysense

Die Finder-Technologie

Getmysense beruht auf der Finder-Technologie Europa Patent 00940336.1 , erteilt am 5. Oktober 2011. Die Grundlagen dieser Technologie wurden seit 1999 von der Firma getTIME.net GmbH in Krefeld entwickelt.
Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, Sucheingaben Kategorien zuzuordnen. Dabei wird ein spezieller Thesaurus benutzt, der mit sogenannten Findern arbeitet. Ein Finder ist die kleinste Sinn tragende Einheit. In der Linguistik spricht man hier auch von Morphem .
Morpheme sind nicht in jedem Fall identisch mit einem Finder. Während Morpheme historisch in der Entwicklung der Sprache entstanden sind und ein menschliches Sprachverständnis voraussetzen, hat der Finder den Sinn, dem Computer ein Unterscheidungsmerkmal zu geben, um eine Eingabe einer oder einer anderen Kategorie zuzuordnen. Z.B. „Sollbruchstelle“ besteht aus den Hauptmorphemen „soll“, „bruch“ und „stell“ und dem Funktionsmorphem „e“ (siehe auch Theorie_und_Praxis_der_Alphabetisierung Erwachsener , Olaf Berberich / Ingrid Daniels .
Um das Ziel zu erreichen, eine Eingabe einer Kategorie zuzuordnen, besteht in unserem Beispiel der FINDER „sollbruch“ aus den Morphemen „soll“ und „bruch“, da hierdurch bereits eine eindeutige Unterscheidung gegeben ist und eindeutig der Kategorie „Ingenieurbüros“ zugeordnet werden kann.

Die Finder Technologie wird oft mit Semantic Web verglichen. Bei beiden ist die Definition des WEB 3.0 erfüllt, dass der Computer die Bedeutung versteht und verarbeiten kann. Semantic Web analysiert jedoch den Sinn vieler Dokumente, während sich die Finder Technologie auf kurze Sucheingaben konzentriert.
Von den zugrunde liegenden Algorithmen unterscheidet sich die Finder Technologie von üblicherweise als Semantic Web bezeichneten Systemen grundsätzlich.
Durch die feste Verdrahtung zwischen „Finder“ und Kategorie können sogenannte Semantic Switches gesetzt werden. Jeder Kategorie können die Merkmale Informationskategorie (Sucheinsprung in die passende Wissensdatenbank), Produktkategorie (Sucheinsprung in den passenden Shop) und Schaltkategorie (z.B. Schalten eines warmen Lichtes bei Eingabe von Angst) zugewiesen werden.

Verbreitung der Finder- Technologie
Während Semantic Web erst ca. 2020 ausgereift sein wird, ist die Finder-Technologie bereits in mehreren Pilotprojekten langjährig erprobt worden.

Eine erste Version der Finder-Technologie wurde bereits 1999 in das Einkaufsstraßensuchpiloten www.citythek.de eingebaut. www.citythek.de wird inzwischen nicht mehr supportet, hatte jedoch zwischenzeitlich bis zu 60.000 Unique User monatlich.

In einem Jung hilf Alt Piloten wurde der Semantic Switch bereits 2009 erfolgreich getestet, siehe www.jung-hilft-alt.eu .

Ziele von getmysense

Seit 2011 wird nun das Social Media Synergienetzwerk getmysense von einem Team aus Geisteswissenschaftlern, Technikern und Betriebswirten auf Basis der Finder-Technologie entwickelt.

1. Herausforderung:
Die Welt besteht aus einer Vielzahl von Gesellschaften mit unterschiedlichen Regierungsformen und Rechtssystemen. Ein zentrales weltweites Unternehmen kann nicht allen Gesellschaften gerecht werden.

Lösung:
Neben globalen Kategorien und dem global aufgesetzten technischen Netzwerk gibt es je Sprachraum weitgehend autonome getmysense Agencies. Eine weltweite Jury überwacht getmysense.

2. Herausforderung:
Globale digitale Angebote wachsen als Parallelwelten zu bestehenden Gesellschaften heran und treten mit diesen in Konkurrenz.

Lösung:
Getmysense bietet eine minimalistische Lösung, welche sich durch Datensparsamkeit auszeichnet (nur die E-Mail Adresse wird gespeichert) und der Agency viel Gestaltungsspielraum bietet, um die jeweilige Gesellschaft abzubilden.

3. Die Herausforderung:
In langen Jahren ausgehandelte Absprachen einer sozialen Marktwirtschaft werden durch projektbezogene globale Kurzfristgeschäftsbeziehungen ausgehebelt.

Lösung:
getmysense fördert eine langfristige Beziehung aller in das Synergienetzwerk eingebundenen Partner und User.

4. Die Herausforderung:
Die meisten Social Media Plattformen bieten regionalisierte Lösungen an. Es ist weiterhin schwierig, für Menschen mit gleichen Interessen und unterschiedlichen Sprachen zusammenzufinden.

Lösung: Über weltweit gültige Kategorien und die Verknüpfung von Findern aus unterschiedlichen Sprachen bietet getmysense die Möglichkeit über die eigene Muttersprache Gleichgesinnte in anderen Sprachen zu finden.

Twitter Push Experiment – Die Informationslücke schließen!

Seit einigen Wochen haben wir versucht, eigene Beiträge mit Beiträgen aus Presse und Social Media in RSS-Feeds zu kombinieren.
Verwendet wird hier ein ausgeklügeltes Suchsystem, welches abhängig von der jeweiligen Kategorie unterschiedliche Quellen heranzieht. Auf Basis jeder Sinnseite kann ein solcher Feed erstellt werden, siehe http://www.gettime.de/scripts/redaktionell/gms-resultpage.asp?id=143716 . (Bitte auf RSS Search klicken).

Mit diesen Feeds wurden sowohl Twitter als auch Facebook Gruppen mit Informationen gefüttert.


Web 1.0, das war Anfassen, aber nicht Anschauen....wie öde!

Die Grundidee ist einfach. So bald in einem Spezialbereich eine wichtige Information erscheint, werden erst die Quellen aus der Trusted Community getmsense und offizielle Quellen, dann journalistische Quellen und wenn hier nichts gefunden wird, Social Media Quellen verwendet.

Das Zwischenresultat: Wer wirklich informiert sein will, findet entweder zu selten zu wenig oder wird mit schlechten dazu mehrfach angezeigten Informationen genervt.
So erhielt mein Twitter Account https://twitter.com/JunghilftAlt innerhalb von einem Monat über hundert Follower durch automatisierte Posts, verlor aber 50 wieder, weil die Qualität nicht stimmte.
Z.B. über den Zusammenhang zwischen Hunger und Lebensmittelpreisen haben wir versucht, die besten Informationsquellen zu finden, siehe auch http://blog.get-primus.net/?p=174 .

Es machte keinen Sinn, mehrere Onlinezeitungen zu durchsuchen, weil alle Zeitungen mehr oder weniger die gleichen Artikel zu diesem Thema mit Abständen von ca. 4 Monaten veröffentlichten. Viel zu wenig, wenn man alles über eine drohende Katastrophe wissen will. Auf der anderen Seite war es sehr schwierig, gute Social Media Quellen zu finden. Die größte Auswahl an Informationen bot hier Youtube. Jedoch werden nicht wie bei anderen Quellen nur aktuelle Informationen angezeigt, sondern auch Jahre alte Videos wurden von Youtube in das Feed gepusht. Zudem kommt es ständig zu nervigen Wiederholungen, weil Korrekturen von Videos nicht möglich sind, sondern immer ein neues Upload erfolgen muss. Von manchen Anbietern wurden diese Wiederholungen zudem bewusst als SEO-Instrument eingesetzt.

Bitte helfen Sie uns bei unserem Experiment, in dem Sie in www.getmysense.com Links aus dem Bereich Hunger/Lebensmittelpreise, Social Media, Wirtschaftskrise und Gesundheit/Alter empfehlen. Diese werden dann als VERIFIED Links auf dem Twitter Account und in Social Media Gruppen angezeigt.
Unser Ziel ist es, Sie über diesen Tweed besser zu informieren, als dies Onlinezeitungen können.

Übrigens, nebenbei können Sie auch mit einem Autorenlink auf Ihre Homepage aufmerksam machen!

Olaf Berberich