Frohe Weihnachten und Mut zur Selbstbestimmung im Jahr 2014

Liebe Leser,

gestern gab es die letzte Leseprobe zu meinem Manuskript 6/11.

Zu Weihnachten möchte ich Ihnen einen neuen Punkt in ihrer Prioritätenliste schenken.
Sie sind mit diesem Jahr zufrieden? Die Wirtschaft hat gebrummt. So soll es auch bleiben.

Am Rande haben Sie von diesem Snowden und diesem Abhörskandal gehört, genau so wie von Überschwemmungen und Stürmen. Sie betraf das nicht, weil Sie in einem Haus mit starken Mauern und einem guten Dach leben.
Und sollte es doch einmal hereinregnen, gibt es Handwerker, die es richten und eine Versicherung, die es bezahlt.
Sie sind kein Statiker und doch wissen Sie genau, wie ein Haus aussehen muss, das Sie vor Sturm und Regen beschützt.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen mitten auf einer Wiese im Regen. Sie können sich nicht vorstellen, was ein Haus ist. Permanent kommen Leute zu Ihnen und sagen Ihnen, Sie sollen das eine oder andere tun. Sie trauen diesen Leuten nicht, denn andere Leute haben Ihnen gesagt, diese Leute wollen nur Ihr Geld haben.
Da werden Sie doch lieber nass und riskieren eine Grippe.

Mit der derzeitigen Situation durch Abhören und Onlinemanipulationen verhält es sich genau so. Nur, Sie holen sich keine Grippe, sondern eine schlimme Genkrankheit, die Sie an Generationen Ihrer Nachfahren vererben werden.

Ihr Land hat bereits einen Krieg verloren, ohne überhaupt gemerkt zu haben, dass es ihn gegeben hat. So wie jedes Land in der Geschichte, dessen komplette Kommunikation abgehört wird, ist Ihr Land besetzt.
Es hilft nur noch der organisierte Widerstand. Hierfür braucht man Mut und Verständnis.

Mut ist bei uns derzeit Mangelware. Ausgerechnet aus den USA müssen wir uns von einem Bundesrichter zeigen lassen, wie Mut funktioniert, siehe http://www.infranken.de/ueberregional/NSA-Datensammelwut-war-gegen-US-Verfassung;art55462,595244 .

Ich vertraue auf Ihren Mut, wenn das Verständnis da ist.
Viel zu wenig wird aus meiner Sicht derzeit getan, damit Sie als Laie verstehen, welche Wände und welches Dach Sie brauchen, um sich vor den Bedrohungen des Internets zu schützen.

Ich verstehe, dass Sie hierzu Ihre wenige Freizeit opfern müssen. Aus diesem Grund biete ich Ihnen kein Fachbuch zu diesem Thema an, sondern spannende Unterhaltung.

‚7/11 Insiderstory des Wandels in Deutschland von 1999 bis 2015’ gibt es als redigierte Hardcover-Zweitauflage im Frühjahr im Buchhandel. Hier erhalten Sie in einer fiktiver Story nur einen Schmetterlingsschlag von unserer Realität entfernt die Grundlagen dafür, um sich mit konkurierenden Internetentwicklungen kritisch auseinander setzen zu können.

‚6/11 Global Spy Pact Quadrilla X 2013 bis 2020’ gibt Ihnen einen Überblick, was es für Sie und Ihre Kinder, für Ihre Selbstbestimmung, aber auch für Ihr Vermögen und jegliche Berechenbarkeit Ihrer Zukunft bedeutet, wenn Sie nicht als Konsument das Bedürfnis definieren, wie Ihr sicheres Haus in der Onlinewelt aussehen muss.

‚Bis März 2014 schreibe ich ‚5/11 Der globale WEB-Widerstand’. Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, eine sichere Onlinewelt zu bauen. Die Onlinehäuser können so gebaut werden, dass Sie bewerten und kontrollieren können, ob die Wände dick genug gegen den Sturm und das Dach dicht gegen den Regen ist.

Auch diese Bücher werden noch in 2014 erscheinen. Ich schreibe derzeit so schnell, dass ich die Verlage massiv unter Zeitdruck setze, mit der Erstellung und Markteinführung der Manuskripte in Form von professionellen Büchern nachzukommen.

Ich verstehe mich nicht nur als Autor, sondern bewerbe mich als ernsthafter Ideengeber mit meinen Patentanmeldungen beim Deutschen IT-Sicherheitspreis 2014.

2014 wird das Schicksalsjahr unserer Demokratie und Verfassungsrechte. Wir können nach Snowden nicht mehr sagen, dass wir keine Krankheit bekommen, wenn wir im Online-Regen bleiben.
Nach meinen Büchern können Sie nicht mehr sagen, dass die Dinge zu komplex und global sind, um etwas zu ändern. Die globalisierte Wirschaft und die global gebundenen Politikern werden Ihnen keine sicheren Onlinehäuser bauen. Nur wenn Sie als Konsument Ihrer TO-DO-Liste für das neue Jahr ‚Verständnis eines Trusted WEB 4.0’ als Priorität hinzufügen, sind Sie für die Zukunft gerüstet.

Ihr Olaf Berberich

Mitlese-Affaire? – Werden jetzt bei uns Briefe mitgelesen?

Liebe Leser,

seit einigen Tagen weise ich darauf hin, dass es an dieser Stelle heute eine Enthüllung geben wird.
Es sollte sich um die Vorstellung meines fiktiven Manuskripts „6/11 Global Spy Pact Quadrilla X“ handeln.

Tatsächlich bahnt sich jedoch noch eine andere Enthüllung an, so dass ich Sie noch um einen Tag Geduld bitten möchte, bis Sie an dieser Stelle Ausschnitte aus meinem Buch lesen können.

Es ging vor einigen Wochen durch die Presse, dass in den USA Metadaten zu allen Briefen angelegt werden.

Heute beschäftigt mich die Frage, gibt es Hinweise darauf, dass auch in Deutschland in das Briefgeheimnis eingegriffen wird?

Die Deutsche Post setzt sehr schnelle Briefsortiermaschinen ein. Das geht nur mit einem hohen Automatisierungsgrad, sprich Software. Die meiste Software besitzt ja, wie inzwischen bekannt, Hintertüren zur Manipulation.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich in keiner Weise unterstellen möchte, dass deutsche Behörden sich an solchen Aktionen beteiligen und ich nicht beweisen kann, dass die im Folgenden geschilderten technischen Eingriffe wirklich durchgeführt wurden.

Aber es gab einfach zu viele Zufälle, die sich bei mir in den letzten Jahren ereignet haben. Jeder Leser sollte sich selbst eine Meinung bilden, ob folgendes Szenario sich ereignet hat oder als Fiktion erst in wenigen Jahren realistisch sein wird.

Mit dem Titel des Buches „Global Spy Pact Quadrilla X“ können alle Geheimdienste gemeint sein. Insofern gibt es auch eine Vielzahl von Diensten, die meinen könnten, dass es für sie relevant ist, mein Buch vor der Presse kennen zu lernen.

Ich kenne die Arbeit der Dienste nicht persönlich. Aber auf Grund der technischen Voraussetzungen ist klar, wie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technik funktioniert. Technik sorgt in erster Linie über Filterprogramme dafür, dass Geheimdienstarbeit effizient und somit die Massenbeobachtung finanzierbar wird.
Mitarbeiter benötigen dann nur sehr wenig Zeitaufwand und konzentrieren sich auf entsprechende Entscheidungen.

Es gibt viele Indizien, dass mein Computer bereits seit langer Zeit abgehört wird.
95% der Informationen, die ich digital ablege, sind nicht vertraulich. Trotzdem verhalte ich mich auf dem Computer so, als ob ich ständig abgehört würde.

Oben genanntes Manuskript habe ich auf einem Computer ohne Internetanschluss geschrieben und hierüber im Internet informiert. Ich wollte nicht, dass meine Arbeit wie z.B. das Social Media Projekt www.getmysense.com, siehe die Berichte in diesem Blog http://blog.get-primus.net/?p=192, boykotiert wird. Man hätte verhindern können, dass das Buch fertig geworden wäre, bzw. Inhalte, ohne dass ich dies gemerkt hätte, verändern können.

Was heißt ständig abgehört werden?
Das bedeutet, dass ein Computerprogramm alle verfügbaren Informationen sammelt und ein zweites diese Informationen nach bestimmten Kriterien filtert.

Als Inhaber eines Europasuchpatents habe ich bestimmt schon per se ein erhöhtes Profilüberwachungsrating, wie z.B. auch jeder Journalist.

Durch die mehrfach auftretenden Worte „Spy Pact“ können dann alle Dokumente, in denen diese beiden Worte vorkommen, zusammengefasst worden sein. Gleichzeitig wurde wahrscheinlich ein Alarm ausgelöst.
Mit diesem Alarm bekam ein Mitarbeiter alle Dokumente auf den Tisch, in denen bei mir diese Worte vorkommen.

Ich habe 9 Briefe mit meinem Manuskript herausgeschickt.
Die Briefentwürfe habe ich abhörbar auf meinem normalen Computer geschrieben.
Bereits einige Tage, bevor ich diese losgeschickte, war also schon die Information bekannt, an wen ich die Briefe schicken will, sowie der Inhalt der Briefe. Nicht bekannt war jedoch weiterhin der Inhalt des Manuskripts, da ich es ja ohne Internetverbindung geschrieben habe.

Ziel war nun möglicherweise, den Inhalt vor der Presse kennen zu lernen, um ggf. Gegenmaßnahmen einleiten zu können, z.B. um die Berichterstattung zu verhindern.

Technisch läuft die Postverteilung so ab:
Es gibt für die ersten beiden Stellen einer Postleitzahl je ein Verteilungszentrum, also z.B. eines für 40 und eines für 41. In einer Pressemitteilung von Siemens habe ich etwas über einen elektronischen Fingerprint, der für jeden Brief erstellt wird, gefunden. Alleine, dass man selbst Einschreiben nachverfolgen kann, zeigt ja schon, dass es eine weitgehende digitale Vernetzung zwischen den Verteilungszentren mit dem Internet gibt.

Insofern ist es zumindest theoretisch möglich, auf die Verteilungszentren Einfluss zu nehmen.

Da ich ja nun einmal ein Buch zum Thema Abhören geschrieben habe, musste man davon ausgehen, dass ich den Auslieferungsprozess meiner Briefe im Auge behalte und ggf. misstrauisch werde, insbesondere bei Einschreiben, welche ich über das Internet nachverfolgen kann.

Um keinen annähernd justiziablem Beweis zu erhalten, müssten also einige Schreiben pünktlich am nächsten Tag zugestellt werden.
Ich habe das Manuskript mit 5 Einschreiben und 4 normalen Briefem bei Hauptpostamt Krefeld, am Dienstag, den 12.11.2013 um 11:21 Uhr aufgegeben.
Nach Angaben auf der Internetseite der Deutschen Post AG wären alle Briefe am nächsten Tag, also am Mittwoch in jeder deutschen Großstadt ausgeliefert worden.

Am Mittwoch kamen das Einschreiben an eine Bundesministerin und an eine Hamburger Zeitung pünktlich an.

Am Donnerstag kam ein zweites Einschreiben an eine Hamburger Zeitung und ein Einschreiben an einen Fernsehsender an. Hier taucht die Frage auf, warum erhielten nicht beide Hamburger Zeitungen zum gleichen Zeitpunkt das Einschreiben.
Es gibt eine einfache plausible Erklärung. Bei der Zeitung, welche pünktlich am nächsten Tag die Sendung erhielt, hatte ich einen Redakteur persönlich angeschrieben, der in Berlin sitzt. Das wusste ich nicht. Dies ist aber sicher eine Information, die in dem Personenprofil des Journalisten hinterlegt ist. So war sichergestellt, dass auch bei diesem Brief mindestens ein Tag Vorsprung bestand. Genügend Zeit, um das Buch zu lesen und zu analysieren.
Von einer schnellen Reaktion einer Bundesministerin ist nicht auszugehen.

Das letzte Einschreiben an eine Berliner Zeitung befindet sich gemäß heutiger Nachverfolgung noch immer in der Zustellung.

Wie könnte man eine solche Verzögerung erreichen?
Es ist sicher möglich, wenn man den Zugriff auf die Briefsortiermaschinen hat, einmal ein falsches Briefsortierzentrum anzuwählen. Der Brief wird an die falsche Stadt zugestellt und hier automatisch korrigiert wieder mit Verzögerung von einem Tag zum richtigen Sortierzentrum umgeleitet. Dies wäre also ein sehr kleiner Eingriff, welchen bestimmt nicht auffallen würde.

Habe ich Indizien, dass das Manuskript gelesen und somit mindestens ein Brief geöffnet wurde?
Am Donnerstag war mein Computer, der mit dem Internet verbunden ist, permanent 100% ausgelastet. Bei einem Blick auf die Windows-Dienste stellte ich fest, dass die ‚svchost.exe’ mehrfach gestartet war und jeweils einer dieser Dienste für die 100% Auslastung sorgte.
Dies ist generell kein neues Problem, es war aber auf diesem Rechner noch nie aufgetreten. Es gibt zahlreiche Hinweise im Internet auf ein solches Rechnerverhalten, welches keinem Virus zugeschrieben wird. Eine Erklärung hierfür findet man eigentlich nicht. Windowsrechner machen das eben manchmal.

Interessant ist jedoch, dass genau dieser Windows-Dienst eine Hauptrolle in meinem Buch ‚6/11 Global Spy Pact Quadrilla X’ spielt. Ich persönlich halte das für einen Zufall zu viel. Entweder sollte ich eingeschüchtert werden oder wahrscheinlicher, jemand wollte mir einen Hinweis geben, weil er das Mitlesen mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte.

Von den vier Briefen ohne Einschreiben kam einer an einen Arbeitskollegen in einer norddeutschen Großstadt endlich am Samstag an.
Ein weiterer Brief an eine bayrische Großstadt ist bis heute noch nicht angekommen.
Von den letzten beiden Briefen fehlt mir noch die Information, ob sie angekommen sind.

Es wäre also genug Zeit gewesen, einen dieser Briefe noch am Dienstag zu öffnen, das Buch Einzuscannen und den Brief wieder in Umlauf zu bringen.
Umso später die Briefe ausgeliefert werden, je besser kann man seine Spuren verwischen. Sicherlich gibt es weltweit bei jeder Post eine oder mehrere Stellen, zu denen Briefe, z.B. mit Terrorverdacht, automatisch umgeleitet werden können. Hierzu bedarf es keines Aufklebers.
Ich gehöre keiner politischen Vereinigung an, schon gar nicht einer irgendwie kritischen, und bin vielleicht einer der letzten, der noch konsequent für die Einhaltung unseres Grundgesetzes kämpft. Ein Mitlesen dieser Briefe ist also ein schwerer Verstoß gegen das Briefgeheimnis.

Bei bis zu 60.000 Briefen die Stunde, welche eine solche Briefverteilungsanlage verarbeiten kann, wird wahrscheinlich innerhalb weniger Tage der Datenspeicher wieder gelöscht. Es sind also keine Spuren mehr zu finden.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil, ob das von mir geschilderte Szenario sich ereignet hat.

Der nächste Schritt der Manipulation wäre dann, mein Manuskript gegen einen anderen Text auszutauschen und mich so zu diskreditieren. Ich bitte deshalb alle Empfänger meiner Briefe, die Anreißer auf diesem Blog mit dem empfangenen Manuskript zu vergleichen.

Übrigens dies wäre nicht die erste Manipulation meiner Post, siehe http://blog.get-primus.net/?p=183.
Das Ganze hat dann auch für die Geheimdienste den angenehmen Nebeneffekt, dass man die Briefpost nicht mehr für das geeignete sichere Medium hält und wieder zu abhörbaren Mails zurückkehrt.

Mehr Informationen zu 6/11 finden Sie hier.

Olaf Berberich

6/11 Global Spy Pact Quadrilla X – ab 18.11.2013 auf diesem Blog

6/11 ist die Fortsetzung von 7/11.

Seit 1999 hat die in der in 7/11 geschilderten Realität die Welt mit kleinen Änderungen als fiktive Realität entwickelt.
7/11, auch die „Englische Krise“ genannt, ist ein Anschlag, der 2011 die Vormachtstellung der USA geschwächt hat. Das deutsche FINDERS Konsortium ist hierin weltweit erfolgreich mit einem Trusted WEB 4.0, siehe auch http://blog.get-primus.net/?cat=22

7/11 zeigt ein Szenario, wo Deutschland heute stände, wenn meine seit 1999 angemeldeten Patentideen umgesetzt worden wären.
So werden Sie einiges im aktuellen Buch nur verstehen, wenn Sie 7/11 gelesen haben. Aber 6/11 ist eine eigenständige Geschichte.

6/11 zeigt, dass in einem Zeitalter der zentralisierten Datenhaltung das Trusted WEB 4.0 weiterentwickelt werden muss. Aber das FINDERS Konsortium ist zu groß und unflexibel geworden.
Weltweit greifen die Dienste zur Macht. Wissen ist Macht. Wer alles abhört, beherrscht alles.

Lesen Sie in diesem Buch, warum es Sie ganz persönlich angeht, abgehört zu werden.

Die Geschichte beginnt 2013 und endet 2020. Sie ist also fiktiv. Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig. Trotzdem gibt es autobiografische Analogien, die ich auf die zukünftige Handlung übertragen habe.

Dass Politiker, Juristen und IT-Spezialisten von den Abhörskandalen überrascht werden, liegt an der Komplexität des Themas.

Nur mit einem interdisziplinären Ansatz, wie ihn diese fiktive Story bietet, besteht überhaupt die Möglichkeit, einem Laien einfach begreiflich zu machen, welche Dimension dieses Thema hat.

Sie haben zwei Möglichkeiten, dieses Buch zu lesen:
• Entweder Sie nutzen es als spannende Unterhaltung und lernen eine neue Sichtweise des Abhörskandals kennen. Dann werden einige technischen Details sperrig auf Sie wirken. Diese Details sind nicht unbedingt Vorrausetzung, um die Handlung zu verstehen, jedoch wichtig für eine detailgetreue Schilderung eines realistischen Szenarios.
• Oder Sie beschäftigen sich intensiv mit dem Thema. Viele in dem Buch geschilderte Handlungen haben sich ereignet oder könnten sich so ähnlich auch in Ihrer Realität ereignet haben.
Suchen Sie im Internet nach ähnlichen Ereignissen, technischen Vorraussetzungen und Gerichtsurteilen. Ich habe zu Ereignissen den Flügelschlag eines Schmetterlings von der Realität entfernt in meinem Buch die Hintergründe geschildert.

Hiermit gebe ich Ihnen die Möglichkeit, alles was Sie erleben und erfahren, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Nach PRISM hat sich für mich viel verändert – Wie gehen Sie mit den neuen Herausforderungen um?

Nachdem der Bundestag als Reaktion auf den Abhörskandal das neue AHG (Abhörhaftungsgesetz) verabschiedete und nun jeder dafür haftbar gemacht werden kann, wenn er ungeschützte Gespräche führt, hat sich mein Leben radikal verändert.

Du musst die geheimen Schritte tun!

Erst einmal habe ich mein freistehendes 120qm Einfamilienhaus verkauft, solange ich dafür noch etwas bekommen habe und gegen ein 40qm Appartment in einem hochgesicherten Hochhaus getauscht.
Das Appartment bietet mir einen gewissen Grundschutz. Wände, Fußboden und Decke sind mit Metallgittergeflecht versehen und stellen so einen Faradayscher Käfig her. Das Appartment im 20 Stock hat nur eine große, nicht einsehbare Fensteranlage zum Schutz vor Lasermikrofonen. Durch ein integriertes Drohnen- und Helikopterfrühwarnsystem fühle ich mich weitgehend vor Lauschangriffen von außen geschützt.

Heute morgen hatte ich versucht, in einem X-Mobile Laden eines der begehrten Analoghandies zu bekommen. Die sind zwar fast doppelt so teuer wie Smartphones, weil sie nicht durch Mithörlizenzen subventioniert sind, aber ich werde damit, mit täglich wechselnder Simcard versteht sich, einfach telefonieren können, welch wunderbare Vorstellung.
Natürlich waren heute alle Analoghandies schon vergriffen. Das führte dazu, dass den ganzen Arbeitstag meine Schnitte nicht perfekt gelangen und ich mich immer mehr ärgerte.

In der Mittagspause traf ich dann auch noch auf einen alten Bekannten, der mich damit aufzog, dass ich mich verändert und wohl überhaupt keine Freunde mehr hätte.
Das versaute mir entgültig den Tag, schließlich gehört er nicht zum Kreis der inneren Sicherheit wie ich. Jedes Wort gilt es auf die Goldwage zu legen.

Endlich bin ich zuhause. Ich schließe die mehrfach mit Schössern gesicherte schwere Metalltür auf und blicke in meine spartanisch eingerichtete Wohnung. Am meisten vermisse ich mein altes Bücherregal mit all den Büchern drin. Aber es geht nicht anders. Zu viele potenzielle Verstecke für Wanzen und Minikameras.

Mit einem lauten Bellen und Schwanzwedeln begrüßt mich mein Hund und bester Freund.

Mehr als eine Stunde wird es jetzt dauern, bis ich gemäß Herstellerangaben Zentimeter für Zentimeter meines kleinen Appartments mit meinem HF-Detector gescannt habe, um sicher zu gehen, dass keine Wanzen installiert sind.

Doch zuerst lege ich mein Smartphone in ein schallgeschütztes Glasgehäuse. Die Kameras des Smartphones habe ich verklebt.
Dann stecke ich das USB-Kabel meines Smartphones in einen USB-KAT6 Wandler zu meinem Festnetzanschluss.

Bevor ich mit dem Scannen anfangen kann, klingelt das Telefon. Durch die Glasscheibe des Schallschutzgehäuses kann ich erkennen, dass meine Mutter anruft. Misst, das kostet mich mindestens eine halbe Stunde.
Ich verlassen meine Wohnung und fahre ohne Smartphone mit der U-Bahn zum Alexanderplatz. Hier gehe ich in ein Internetcafe und wähle mich über einen von 10 VOIP-Providern, bei denen ich einen Account habe, ein.
Erst eine Stunde später bin ich wieder zuhause, inzwischen ausgesprochen hungrig. Aber vor dem Kochen steht mir noch eine Stunde Scannen meiner Wohnung bevor.

Was ich denn beruflich mache, fragen Sie sich nun? Nun ich bin Inhaber eines kleinen Friseurladens im Kanzleramtsviertel. Den Laden abhörsicher zu machen, hat mich ein Vermögen gekosten und eine Abhörhaftpflichtversicherung wollte keiner mit mir abschließen. Ich erfahre einfach zu viel. Wissen Sie, in der Beichte und beim Frisör, da reden die Menschen, was sie wirklich denken.

Mit wem ich denn in meiner Wohnung ein ungeschütztes Gespräch führen soll, wenn mich gar niemand besucht?
Nun, jetzt machen Sie mich aber wirklich verlegen. Ich muss zugeben, gelegentlich spreche ich mit meinem Hund und manchmal sogar im Schlaf.

Fiktives Essay zu einer Zukunft nach PRISM von Olaf Berberich

7/11: Die Story zum Trusted Internet auf der Leipziger Buchmesse

Vom 12.–15. März 2009 findet in Leipzig die Buchmesse statt.
Auf dem Stand des BOD Verlags in Halle 3, Stand D200 wird „7/11: Insiderstory des Wandels in Deutschland 1999-2015“ vorgestellt.

Das Buch „Der Wandel“ wird Onlinebuch

In  Romanform  wird beiläufig  und  allgemeinverständlich  eine  völlig  andere  Entwicklung  der  deutschen  Weltmarktstellung  im  Onlinebereich  geschildert. Das  Buch  geht  davon aus,  dass  1999 / 2000  aktiv  politisch  Weichen  in  Form  einer  Agenda  2005  gestellt  wurden. Die  fiktive  Story  hätte  sich  ereignen  können,  da  die  technischen  Voraussetzungen  im  Jahr  2000  bereits  vorhanden  waren.  Beiläufig  werden  im  Buch  viele  Patente  umgesetzt,  welche  damals  als  Idee  schon  vorhanden  waren,  aber  meist  bis  heute  nicht  umgesetzt  sind. Alle  vorgestellten  Konzepte  sind  betriebswirtschaftlich  und  technisch  realisierbar. In  der  Geschichte  ist  Deutschland  in  den  Bereichen  Marktanteile  Onlinehandel,  Wirtschaftsentwicklung,  Internetsicherheit,  Kriminalitätsprävention  und  Umweltschutz  besser  aufgestellt,  als  in  der  Realität.  Postbote  Ole  Frederichs  wird  2002  durch  Einstellung  der  Briefzustellung  fast  arbeitslos.  Wird  er  den  Wandel  bewältigen? In  den  USA  und  Europa  setzen  sich  unterschiedliche  Konzepte  im  Onlinebereich  durch.  Auf  der  einen  Seite  stehen  Suchmaschinen  mit  ihrem  offenen  unstrukturierten  Angebot.  Auf  der  anderen  Seite  steht  das  FINDER  Konsortium  mit  einem  völlig  neuen  Konzept. Das  Buch  endet  2015. Globalisierung  und  Onlinebereichs  haben  inzwischen  viele  unerwartete  Wendungen  genommen. Es  bleibt  der  Appell  an,  Politik,  Unternehmen  und  Nutzer,  sich  aktiv  dem  Wandel  zu  stellen,  anstelle  sich  wie  heute  immer  deutlicher  sichtbar  von  Veränderungen  überrollen  zu  lassen.

Mehr zum Autor Olaf Berberich erfahren Sie unter Über den Autor .

Machen Sie den ersten Schritt für eine gestaltete Zukunft:

  • Bauen Sie eine Handlung mit Ihrer persönlichen Zukunftsvision in diesen Roman ein. Alle Aspekte, durch welche wir unsere Zukunft beeinflussen (positive und negative) sind willkommen.
  • Wenn Sie Insider des dot.com Hypes waren, schreiben Sie in fiktiver Romanform, wo wir heute ständen, wenn Ihre Visionen  (ab 1999) verwirklicht worden wären, notfalls auch unter einem Aliasnamen.  

Dieser Roman geht von einer alternativen Wirtschaftsentwicklung im Internetbereich aus.
Viele reale Ereignisse werden in einem nur leicht veränderten Zusammenhang dargestellt.
 
Alle Rückschlüsse, wie sich  die dargestellte veränderte Realität auf die genannten Unternehmen und Staaten auswirken, sind  rein fiktiv. 
Rückschlüsse auf tatsächlichen Handlungen von Unternehmen, Personen und Staaten liegen im Ermessen des Lesers, werden jedoch vom Autor nicht getroffen.
Die im Buch genannten Markennamen wie Microsoft, Google, Yahoo, Mannesmann, Deutsche Post etc. sind geschütztes Copyright der einzelnen Firmen. Auch diese Firmen werden im Zusammenhang einer in 2000 beginnenden alternativen Entwicklung gesehen.
Übereinstimmungen mit tatsächlich jetzt oder in Zukunft stattfindenden Ereignissen in Staaten oder Firmen oder mit existierenden Personen wären rein zufällig. Es ist nicht beabsichtigt, tatsächliche Intentionen von Firmen darzustellen oder zu kritisieren. Vielmehr soll das Buch alle am Entwicklungsprozess des Internets Beteiligten sensibilisieren, alle Maßnamen zu ergreifen, damit sich das dargestellte Negativszenario nicht ereignet.
 
 
Die technischen Hintergründe der Grundstory basieren im Wesentlichen auf den aufgeführten Patentanmeldungen.

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