Großes Medienecho zur neuen GISAD Studie „Kommunikationspsychologische Grundlagen des Trusted WEB 4.0“

Noch nicht einmal eine Woche ist die Studie als Download kostenlos erhältlich, schon haben über ein Dutzend Medien wie Business Echo, Wirtschaftsfenster, Hammaburger Industrie, Finanznachrichten ,Yahoo Nachrichten, Bing News, etc. bereits über die Kommunikationsstörung zwischen Mensch und Technik berichtet.

Wer sich mit menschlicher Kommunikation beschäftigt und die Regeln auf die Mensch-Maschine Kommunikation überträgt, erhält bei den Kunden eine hohe Kundenakzeptanz beim Internet der Dinge.
Wie man technisch die Regeln der menschlichen Kommunikation auf die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und Maschinen untereinander überträgt, wird anhand des erweiterten 4-Seiten Kommunikationsmodells der bekannten Kommunikationspsychologen Friedmann Schulz von Thun erläutert.
Überarbeitetes 4-Seiten-Modell von Olaf Berberich
Eine aktuelle Pressemeldung ist unter http://www.presseportal.de/pm/118141/3120860 erhältlich.

Die Studie steht als kostenloses Download unter http://www.gisad.eu/kp.pdf zur Verfügung.

Beteiligen Sie sich jetzt an Trusted WEB Projekten!

Liebe Leser,
in den letzten Wochen ist es auf diesem Blog ein wenig still gewesen.
Einige haben Liquidation gelesen, und uns beerdigt.
Doch tot Geglaubte leben länger.

Tatsächlich war es die richtige Entscheidung, die getTIME.net GmbH in die Liquidationsphase zu überführen.
Die Zeiten der reinen Softwareentwicklung sind vorbei.

Wie bei einer Liquidation üblich, haben wir nach Verwertbarem gesucht. Die Liquidation wird mehrere Jahre dauern.
Nüchtern ohne die große Unternehmensvision vor Augen, haben wir Entwicklungen und Konzepte wie das Synergienetz, den weltweiten Kategorienstandard oder das Jung Hilft alt Konzept in Teile zerschlagen und bieten diese Teile nun zu günstigen Konditionen am Markt an.

Ob für den internationalen Vertriebsprofi mit geringem Eigenkapital oder Unternehmen, die neue Betätigungsfelder suchen, für jeden ist etwas dabei.
Besuchen Sie den neu eröffneten Shop www.get-primus.de . In den nächsten Wochen werden weitere Projekte eingestellt. Auch in englischer Sprache wird der Shop bald vertreten sein.

In Zukunft wollen wir uns bei GISAD darum kümmern, weltweite strukturrelevante Projekte zu identifizieren und die Idee einer weitgehend dezentralisierten und anonymisierten IT, von uns auch Trusted WEB 4.0 genannt, voranzutreiben.
Damit bilden wir die vordigitale Gesellschaft ab. Viele Regeln und Gesetze, die wir in hunderten von Jahren entwickelt haben, können in einem Trusted WEB 4.0 unverändert bleiben. Politische Grabenkämpfe um die Vorrastdatenspeicherung oder den Datenschutz werden obsolet.
Lesen Sie hierzu die ersten Studien und Stellungnahmen unter www.gisad.eu .

Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest

Ihr Olaf Berberich

Gründung eines europäischen Instituts für Dezentralisierung und Anonymisierung der IT

Liebe Leser,

mit Gesellschafterbeschluss vom 02.12.2014 haben die Gesellschafter die Liquidierung der getTIME.net GmbH beschlossen. In der 12 monatigen Liquidationsphase bleiben wir unter den gewohnten Kontaktdaten erreichbar.

Seit über 10 Jahren haben wir uns für ein Trusted WEB 4.0 eingesetzt.
Hoch skalierbare und rentable Geschäftsmodelle haben wir entwickelt.
Derzeit ist es mir jedoch als Geschäftsführer und vorsichtigem Kaufmann nicht möglich, für Kapitalgeber ein Risiko zu kalkulieren, welche Kosten durch Gegenmaßnahmen von einem übermächtigen Wettbewerb und per Staatsauftrag angreifenden ausländischen Geheimdiensten entstehen.
Inzwischen geht es um den Grundschutz der Demokratie. Das Bereitstellen einer sicheren Basisinfrastruktur, wie wir sie vorschlagen, muss Aufgabe des Staates werden. Der Schutz der verfassungsgemäßen Rechte bildet schließlich die Basisdienstleistung eines jeden Staats und Grundlage für jegliche Wirtschaftsentwicklung.

Endlich beginnt auch die Politik Trusted WEB 4.0 die Aufmerksamkeit zu schenken, die es verdient. Ein dezentralisiertes und anonymisiertes Internet kann international die europäische Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Deshalb werde ich mit aller Kraft die Gründung eines EU nahen Instituts GISAD (Global Institute for Structure relevance, Anonymisation and Dezentralization) vorantreiben.

Es geht einerseits darum, strukturrelevante Ideen zu identifizieren. Meist sind es Start-Ups, die große Ideen hervorbringen. Die Möglichkeiten für mächtige Gegenspieler, diese Ideen auszuschalten, bevor sie überhaupt von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, potenzieren sich mit der zunehmenden Informationsverwertung und Manipulation von Daten. Wie mit wenig Kapitaleinsatz fast jedes Unternehmen ausgeschaltet werden kann, habe ich in meinem Buch 6/11, Global Spy Pact Quadrilla X von 2013 bis 2020 geschildert.
Strukturrelevante Ideen sollen bei GISAD von namhaften Gutachtern attestiert werden. In Gründungswettbewerben geht es um einen möglichst schnellen ROI für die Kapitalgeber. Strukturrelevante Ideen bieten hingegen einen nachhaltigen Nutzen für die Gesellschaft und sind für Kapitalgeber nur interessant, wenn ihnen dieser nachhaltige Nutzen attestiert wird.
Ein weiterer Schwerpunkt von GISAD werden Gutachten zur Dezentralisierung und Anonymisierung von IT Strukturen sein. In fast allen Bereichen können neue Denkansätze das Internet sicherer machen.

Erste Stellungnahmen zur Vorratsdatenspeicherung, zur Neustrukturierung der IANA, zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit und zur Compliance in Unternehmen können bei der Redaktion kostenlos angefordert werden.

International suchen wir namhafte Gründungsmitglieder für die GISAD. Wir brauchen Ihre Kompetenz für ein besseres Europa!

Ich wünsche Ihnen frohe Festtage

Olaf Berberich

EU Wahlen als Change – Wir brauchen einen Masterplan!

Die Wahlen in der EU haben gezeigt, es rumort mächtig bei der europäischen Wählerbasis. Wenn auch in Deutschland weitgehend bei niedriger Wahlbeteiligung Ruhe herrscht, so müssen wir als Profiteure der EU verstehen, dass es so nicht weitergehen wird.
Briten, Franzosen, Dänen und die wachsenden EU feindlichen Parteien haben der EU mehr als eine Abmahnung erteilt.

Wir brauchen ein Wirtschaftskonzept für Europa, das funktioniert. Über 25% Arbeitslosigkeit teilweise hoch qualifizierter junger Menschen in Ländern, denen nur noch der Tourismus als Einnahme geblieben ist, bildet langfristig einen Sprengstoff, der Europa auseinanderfliegen lässt.

Wenn Europa in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben will, braucht Europa einen Masterplan. Ähnlich wie sich in der Vergangenheit regionale Wirtschaftsregionen zu Know How Clustern zusammengeschlossen haben, müssen das in Zukunft die europäischen Länder tun und in einem Bereich global aufstellen.
Solche Entwicklungen brauchen Zeit und Geld, im Zweifel bis zu zehn Jahre. Doch wenn diese Aufteilung nicht bald gelingt, werden einzelne Länder – wie Deutschland – besser dran sein, sich als Maschinenbau / Roboterbau Standort global alleine aufzustellen.

So weit muss es nicht kommen. Aber die Wähler einzelner Länder brauchen wieder eine konkrete Perspektive und Zukunftsvision. Die muss schnell her. Denn längst haben China und die USA begonnen, global zu denken.

Wir leben alle auf der einen Erde, mit den gleichen Ressourcen unter dem gleichen Himmel. Ein Europa der Zukunft kann ein starker Wirtschaftsblock bleiben, wenn es sich nach außen geschlossen und stark zeigt und nach innen differenziert.
Denn die Länder – soviel ist nach der Wahl sicher – wollen weiter Länder mit eigener Identität bleiben. Sie wollen als Länder erfolgreich sein.
Europa muss viel deutlicher als bisher die Spezialisierung einzelner Länder auf unterschiedliche global wettbewerbsfähige Produkte stärken und anschließend Alleinstellungsmerkmale dieser Länder nachhaltig sichern.

Das in meinem Buch 7/11 beschriebene Synergienetzwerk der FINDER Kategorien ließe sich auf komplette Länder als exklusive Cluster in Europa übertragen.

Voraussetzung wäre, Europa würde mit dem Gezanke aufhören und wie eine gut funktionierende Familie jedes seiner Kinder ernst nehmen und fördern. Dies geht heute am besten mit einem schlüssiges europäisches Onlinekonzept.
Den USA gehört unser Respekt, wie sie in über 10 Jahren ihren Masterplan der Informationsbeschaffung, Informationsverwertung und Ausbau der globalen Vormachtstellung bis zuletzt von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, weil als solcher nicht erkannt, umgesetzt haben.

Unsere Zukunft liegt in einer global vernetzten Welt. Ein zurück gibt es nicht mehr. In wenigen Jahren werden bei uns Roboter den Müll wegfahren, Kinder hüten, Verbrechen bekämpfen und Häuser bauen. Diese Roboter werden nicht über die nötige Intelligenz verfügen, solche anspruchsvollen Arbeiten selbst durchzuführen. Aber diese Roboter werden global fernsteuerbar sein. Afrikaner können in ihrer Heimat wohnen bleiben und trotzdem bei uns einen Job ausüben. Denn Fernsteuerung kennt keine Grenzen.

Aber das Ganze kann nur funktionieren, wenn wir uns mit einem dezentralen und datensparsamen Netz gegen die zentrale Überwachung und Manipulation durch im geheimen Hintergrund agierende Netzwerke von Besitzstandwahrern wehren. Die wollen Globalisierung nur nach ihren Spielregeln und verstehen globale Wertschöpfungskonzepte als Angriff gegen ihre Interessen, die in erster Linie durch das Ungleichgewicht zwischen arm und reich erfüllt werden.
Es wird auch in Zukunft unterschiedliche Bezahlung und unterschiedlichen Wohlstand in verschiedenen Ländern geben, aber die Unterschiede müssen in einem langen Prozess kleiner werden, dann werden alle profitieren. Deutschland hat das im Kleinen zwischen Ost und West vorgemacht, was uns auch global gelingen muss.

Die Komplexität der heutigen Gesellschaft vermitteln uns die Vorstellung, nichts tuen zu können. Wir können es aber, wenn wir die Komplexität reduzieren, indem wir uns konsequent auf einzelne Bereiche und das global konzentrieren. Deutschland macht er heute mit einem erfolgreichen Maschinenbau vor.
Wenn Deutschland zukünftig im Roboterbau erfolgreich sein will – und hier stehen viele asiatisch Länder in der Startposition – dann müssen wir auch hierfür das Internet komplett umkrempeln, Dezentralisieren und Daten sparsam gestalten.

Der amerikanische Weg der Totalüberwachung ist eine Sackgasse. Es ist ein Irrglaube, dass man das Volk dadurch, dass man ihm seine Selbstbestimmung nimmt, zum willenlosen profitoptimierten Konsumenten machen kann. Auch das hat die EU Wahl gezeigt. Das Volk ist noch wach, die Demokratie funktioniert noch ein bisschen, selbst und gerade in Großbritannien, dem von den USA priorisierten europäischen Verbündeten zum Aufbau einer Überwachungsgesellschaft.

So könnte ein Masterplan für Europa aussehen:
Die Komplexität der Aufgaben, die nicht mehr zu bewältigen ist, könnte auf ein tausendstel reduziert werden, indem man das bewährte Bottom up Kategoriensystem der FINDER Technologie übernimmt und alle Bereiche des Lebens in tausend Kategorien unterteilt. Jedes der 28 Mitgliedsländer könnte sich für die Übernahme der globalen Aufarbeitung von Kategorien bewerben. Die Übernahme einer Kategorie wäre nur möglich, wenn sie durch ein schlüssiges globales Wertschöpfungskonzept begründet würde. Auch würde es bestimmte Zusatzvorgaben zu einzelnen Kategorien geben, z.B. Wasser darf nicht privatisiert werden.
Nach Übernahme einer Kategorie wären einzelne Länder auf lange Zeit innerhalb der EU und in der Außenvertretung auch global verantwortlich für diesen Bereich. Große Länder könnten naturgemäß mehr Bereiche schultern, als kleine Länder. So würde die EU zusammenwachsen. Die Universitäten würden sich zu den entsprechenden Themen in den einzelnen Ländern bündeln. Er käme zu einem regen Studentenaustausch.
Trotzdem würde das im Ergebnis nicht zu einer Völkerwanderung innerhalb der EU führen, weil Technologien in naher Zukunft den Fernzugriff und die Fernkommunikation weiter vereinfachen werden, so dass man nach seiner Ausbildung, auch wenn man für die Kategorie eines anderen Landes zuständig ist, wieder in sein Land zurückkehren und hier in seinem gelernten Bereich arbeiten könnte.

Das Wichtigste an diesem Konzept ist jedoch der klare Fokus, der insbesondere für die Länder entstehen würde, die heute völlig perspektivlos sind. Der Glaube kann Berge versetzen. Solch ein Konzept wäre ein Masterplan für die nächsten 10 Jahre, nicht im Geheimen, sondern ganz offiziell. Er würde funktionieren und er würde uns den weltweiten Respekt einbringen.

Wie eine Welt nur einen Schmetterlingsflügelschlag von unseren entfernt sich entwickeln könnte, habe ich in fast 1000 Seiten spannende Unterhaltung in den Büchern 7/11, 6/11 und 5/11 zur Erklärung meiner Ideen für Sie geschrieben.
Für den Einstieg empfehle ich‘7/11 Insiderstory des Wandels in Deutschland‘. Es ist ein positives Buch, ideal, um sich im Urlaub unterhaltsam damit zu beschäftigen, was wir in Europa optimieren könnten, um unsere Ziele einer global starken Wirtschaftsposition zu erreichen. Weiteres zu den Büchern unter www.via-planet.de .

Pressemeldung: Initiative 50.000 Leser für eine selbstbestimmte Zukunft

Unternehmer und Buchautor Olaf Berberich will den Konsumenten über seine Internet Zukunft selbst bestimmen lassen. Sein Buch ‚7/11 Insiderstory des Wandels‘ ist nun als erstes von vier Büchern im Buchhandel erhältlich.
Kennen Sie es auch, dieses ungute Gefühl im Magen, seit dem Whistleblower Edward Snowden uns offenbart hat, wer uns alles so abhört und was mit unseren Daten passiert?
Man fühlt sich manipuliert, seiner Selbstbestimmung beraubt. Geprägt durch die Interessenslage globaler Player wird der einzelne ungefragt von der Zukunft überrollt. Doch was kann man schon dagegen tun?
Olaf Berberich fordert den radikalen Neuanfang eines datensparsamen Internets. Der Konsument muss lernen, seine Interessen zu vertreten. Nur mit Konzepten, bei denen nicht mit der Verwertung der Kundendaten Geld verdient wird, können alle Hintertüren zum Abhören geschlossen werden.
Protagonist von 7/11 ist der Postbote Ole Frederichs, der 2000 nach Abschaffung der Briefpost sein Schicksal zusammen mit Frau und Kindern in die Hand nimmt. Es behauptet sich in einer Welt, in der Europa bei den Marktanteilen am Onlinehandel, in der Wirtschaftsentwicklung, Internetsicherheit, Kriminalitätsprävention und beim Umweltschutz wesentlich besser aufgestellt ist.
In 7/11 wurden 1999 / 2000 politisch aktiv Weichen gestellt, um den zunehmenden Werteverlust in unserer Gesellschaft zu verhindern. Die Geschichte hätte sich wirklich ereignen können, wäre Mannesmann nicht von Vodafone übernommen worden. Aus Mannesmann wird das mächtige FINDERS Konsortium. Google, Amazon, Facebook und Ebay erhalten Wettbewerb. In den USA und Europa setzen sich unterschiedliche Konzepte durch.
Auf der einen Seite stehen Suchmaschinen mit ihrem offenen unstrukturierten Angebot. Auf der anderen Seite steht das FINDERS-KONSORTIUM mit einem völlig neuen Konzept. Die Entwicklung von USA und Europa nimmt bis 2015 viele unerwartete Wendungen. 7/11 stellt schließlich die Katastrophe von 9/11 in den Schatten.
Der Autor wagt das Experiment, die scharfe Trennung zwischen Belletristik und Sachbuch aufzuheben. Die Story ist spannend und liest sich flüssig mit tiefen Einblicken in das Privatleben der Akteure. Gleichzeitig jedoch werden dem Leser beiläufig komplexe Zusammenhänge, gemixt mit eigenen Patentanmeldungen des Autors, vermittelt.
„Die Deutschen waren 2000 nicht flexibel genug. Für die meisten Unternehmer stand das Thema Internetstrategie nicht einmal auf der Tagesordnung“, meint der Autor. In zeitlich abgestimmten Intervallen werden weitere Bücher erscheinen, welche die Entwicklungstendenzen der nächsten 10 Jahre beschreiben. Es geht jeden an. Niemand will die Realität haben, die wir bekommen, wenn wir uns nicht wehren!
Für Olaf Berberich sind die Bücher Mittel zum Zweck: „Wenn ich mit den Büchern 50.000 Konsumenten überzeugen kann, den Aufbau einer besseren Welt zu unterstützen, macht es Sinn, ein Crowd Founding Projekt starten und gemeinsam mit den Konsumenten Trusted WEB 4.0 entwickeln.
Es sind erhebliche Marktwiderstände zu überwinden, so ist der erfahrene Unternehmer überzeugt.
Weitere Informationen unter www.via-planet.de

Frohe Weihnachten und Mut zur Selbstbestimmung im Jahr 2014

Liebe Leser,

gestern gab es die letzte Leseprobe zu meinem Manuskript 6/11.

Zu Weihnachten möchte ich Ihnen einen neuen Punkt in ihrer Prioritätenliste schenken.
Sie sind mit diesem Jahr zufrieden? Die Wirtschaft hat gebrummt. So soll es auch bleiben.

Am Rande haben Sie von diesem Snowden und diesem Abhörskandal gehört, genau so wie von Überschwemmungen und Stürmen. Sie betraf das nicht, weil Sie in einem Haus mit starken Mauern und einem guten Dach leben.
Und sollte es doch einmal hereinregnen, gibt es Handwerker, die es richten und eine Versicherung, die es bezahlt.
Sie sind kein Statiker und doch wissen Sie genau, wie ein Haus aussehen muss, das Sie vor Sturm und Regen beschützt.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen mitten auf einer Wiese im Regen. Sie können sich nicht vorstellen, was ein Haus ist. Permanent kommen Leute zu Ihnen und sagen Ihnen, Sie sollen das eine oder andere tun. Sie trauen diesen Leuten nicht, denn andere Leute haben Ihnen gesagt, diese Leute wollen nur Ihr Geld haben.
Da werden Sie doch lieber nass und riskieren eine Grippe.

Mit der derzeitigen Situation durch Abhören und Onlinemanipulationen verhält es sich genau so. Nur, Sie holen sich keine Grippe, sondern eine schlimme Genkrankheit, die Sie an Generationen Ihrer Nachfahren vererben werden.

Ihr Land hat bereits einen Krieg verloren, ohne überhaupt gemerkt zu haben, dass es ihn gegeben hat. So wie jedes Land in der Geschichte, dessen komplette Kommunikation abgehört wird, ist Ihr Land besetzt.
Es hilft nur noch der organisierte Widerstand. Hierfür braucht man Mut und Verständnis.

Mut ist bei uns derzeit Mangelware. Ausgerechnet aus den USA müssen wir uns von einem Bundesrichter zeigen lassen, wie Mut funktioniert, siehe http://www.infranken.de/ueberregional/NSA-Datensammelwut-war-gegen-US-Verfassung;art55462,595244 .

Ich vertraue auf Ihren Mut, wenn das Verständnis da ist.
Viel zu wenig wird aus meiner Sicht derzeit getan, damit Sie als Laie verstehen, welche Wände und welches Dach Sie brauchen, um sich vor den Bedrohungen des Internets zu schützen.

Ich verstehe, dass Sie hierzu Ihre wenige Freizeit opfern müssen. Aus diesem Grund biete ich Ihnen kein Fachbuch zu diesem Thema an, sondern spannende Unterhaltung.

‚7/11 Insiderstory des Wandels in Deutschland von 1999 bis 2015’ gibt es als redigierte Hardcover-Zweitauflage im Frühjahr im Buchhandel. Hier erhalten Sie in einer fiktiver Story nur einen Schmetterlingsschlag von unserer Realität entfernt die Grundlagen dafür, um sich mit konkurierenden Internetentwicklungen kritisch auseinander setzen zu können.

‚6/11 Global Spy Pact Quadrilla X 2013 bis 2020’ gibt Ihnen einen Überblick, was es für Sie und Ihre Kinder, für Ihre Selbstbestimmung, aber auch für Ihr Vermögen und jegliche Berechenbarkeit Ihrer Zukunft bedeutet, wenn Sie nicht als Konsument das Bedürfnis definieren, wie Ihr sicheres Haus in der Onlinewelt aussehen muss.

‚Bis März 2014 schreibe ich ‚5/11 Der globale WEB-Widerstand’. Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, eine sichere Onlinewelt zu bauen. Die Onlinehäuser können so gebaut werden, dass Sie bewerten und kontrollieren können, ob die Wände dick genug gegen den Sturm und das Dach dicht gegen den Regen ist.

Auch diese Bücher werden noch in 2014 erscheinen. Ich schreibe derzeit so schnell, dass ich die Verlage massiv unter Zeitdruck setze, mit der Erstellung und Markteinführung der Manuskripte in Form von professionellen Büchern nachzukommen.

Ich verstehe mich nicht nur als Autor, sondern bewerbe mich als ernsthafter Ideengeber mit meinen Patentanmeldungen beim Deutschen IT-Sicherheitspreis 2014.

2014 wird das Schicksalsjahr unserer Demokratie und Verfassungsrechte. Wir können nach Snowden nicht mehr sagen, dass wir keine Krankheit bekommen, wenn wir im Online-Regen bleiben.
Nach meinen Büchern können Sie nicht mehr sagen, dass die Dinge zu komplex und global sind, um etwas zu ändern. Die globalisierte Wirschaft und die global gebundenen Politikern werden Ihnen keine sicheren Onlinehäuser bauen. Nur wenn Sie als Konsument Ihrer TO-DO-Liste für das neue Jahr ‚Verständnis eines Trusted WEB 4.0’ als Priorität hinzufügen, sind Sie für die Zukunft gerüstet.

Ihr Olaf Berberich

Mitlese-Affaire? – Werden jetzt bei uns Briefe mitgelesen?

Liebe Leser,

seit einigen Tagen weise ich darauf hin, dass es an dieser Stelle heute eine Enthüllung geben wird.
Es sollte sich um die Vorstellung meines fiktiven Manuskripts „6/11 Global Spy Pact Quadrilla X“ handeln.

Tatsächlich bahnt sich jedoch noch eine andere Enthüllung an, so dass ich Sie noch um einen Tag Geduld bitten möchte, bis Sie an dieser Stelle Ausschnitte aus meinem Buch lesen können.

Es ging vor einigen Wochen durch die Presse, dass in den USA Metadaten zu allen Briefen angelegt werden.

Heute beschäftigt mich die Frage, gibt es Hinweise darauf, dass auch in Deutschland in das Briefgeheimnis eingegriffen wird?

Die Deutsche Post setzt sehr schnelle Briefsortiermaschinen ein. Das geht nur mit einem hohen Automatisierungsgrad, sprich Software. Die meiste Software besitzt ja, wie inzwischen bekannt, Hintertüren zur Manipulation.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich in keiner Weise unterstellen möchte, dass deutsche Behörden sich an solchen Aktionen beteiligen und ich nicht beweisen kann, dass die im Folgenden geschilderten technischen Eingriffe wirklich durchgeführt wurden.

Aber es gab einfach zu viele Zufälle, die sich bei mir in den letzten Jahren ereignet haben. Jeder Leser sollte sich selbst eine Meinung bilden, ob folgendes Szenario sich ereignet hat oder als Fiktion erst in wenigen Jahren realistisch sein wird.

Mit dem Titel des Buches „Global Spy Pact Quadrilla X“ können alle Geheimdienste gemeint sein. Insofern gibt es auch eine Vielzahl von Diensten, die meinen könnten, dass es für sie relevant ist, mein Buch vor der Presse kennen zu lernen.

Ich kenne die Arbeit der Dienste nicht persönlich. Aber auf Grund der technischen Voraussetzungen ist klar, wie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technik funktioniert. Technik sorgt in erster Linie über Filterprogramme dafür, dass Geheimdienstarbeit effizient und somit die Massenbeobachtung finanzierbar wird.
Mitarbeiter benötigen dann nur sehr wenig Zeitaufwand und konzentrieren sich auf entsprechende Entscheidungen.

Es gibt viele Indizien, dass mein Computer bereits seit langer Zeit abgehört wird.
95% der Informationen, die ich digital ablege, sind nicht vertraulich. Trotzdem verhalte ich mich auf dem Computer so, als ob ich ständig abgehört würde.

Oben genanntes Manuskript habe ich auf einem Computer ohne Internetanschluss geschrieben und hierüber im Internet informiert. Ich wollte nicht, dass meine Arbeit wie z.B. das Social Media Projekt www.getmysense.com, siehe die Berichte in diesem Blog http://blog.get-primus.net/?p=192, boykotiert wird. Man hätte verhindern können, dass das Buch fertig geworden wäre, bzw. Inhalte, ohne dass ich dies gemerkt hätte, verändern können.

Was heißt ständig abgehört werden?
Das bedeutet, dass ein Computerprogramm alle verfügbaren Informationen sammelt und ein zweites diese Informationen nach bestimmten Kriterien filtert.

Als Inhaber eines Europasuchpatents habe ich bestimmt schon per se ein erhöhtes Profilüberwachungsrating, wie z.B. auch jeder Journalist.

Durch die mehrfach auftretenden Worte „Spy Pact“ können dann alle Dokumente, in denen diese beiden Worte vorkommen, zusammengefasst worden sein. Gleichzeitig wurde wahrscheinlich ein Alarm ausgelöst.
Mit diesem Alarm bekam ein Mitarbeiter alle Dokumente auf den Tisch, in denen bei mir diese Worte vorkommen.

Ich habe 9 Briefe mit meinem Manuskript herausgeschickt.
Die Briefentwürfe habe ich abhörbar auf meinem normalen Computer geschrieben.
Bereits einige Tage, bevor ich diese losgeschickte, war also schon die Information bekannt, an wen ich die Briefe schicken will, sowie der Inhalt der Briefe. Nicht bekannt war jedoch weiterhin der Inhalt des Manuskripts, da ich es ja ohne Internetverbindung geschrieben habe.

Ziel war nun möglicherweise, den Inhalt vor der Presse kennen zu lernen, um ggf. Gegenmaßnahmen einleiten zu können, z.B. um die Berichterstattung zu verhindern.

Technisch läuft die Postverteilung so ab:
Es gibt für die ersten beiden Stellen einer Postleitzahl je ein Verteilungszentrum, also z.B. eines für 40 und eines für 41. In einer Pressemitteilung von Siemens habe ich etwas über einen elektronischen Fingerprint, der für jeden Brief erstellt wird, gefunden. Alleine, dass man selbst Einschreiben nachverfolgen kann, zeigt ja schon, dass es eine weitgehende digitale Vernetzung zwischen den Verteilungszentren mit dem Internet gibt.

Insofern ist es zumindest theoretisch möglich, auf die Verteilungszentren Einfluss zu nehmen.

Da ich ja nun einmal ein Buch zum Thema Abhören geschrieben habe, musste man davon ausgehen, dass ich den Auslieferungsprozess meiner Briefe im Auge behalte und ggf. misstrauisch werde, insbesondere bei Einschreiben, welche ich über das Internet nachverfolgen kann.

Um keinen annähernd justiziablem Beweis zu erhalten, müssten also einige Schreiben pünktlich am nächsten Tag zugestellt werden.
Ich habe das Manuskript mit 5 Einschreiben und 4 normalen Briefem bei Hauptpostamt Krefeld, am Dienstag, den 12.11.2013 um 11:21 Uhr aufgegeben.
Nach Angaben auf der Internetseite der Deutschen Post AG wären alle Briefe am nächsten Tag, also am Mittwoch in jeder deutschen Großstadt ausgeliefert worden.

Am Mittwoch kamen das Einschreiben an eine Bundesministerin und an eine Hamburger Zeitung pünktlich an.

Am Donnerstag kam ein zweites Einschreiben an eine Hamburger Zeitung und ein Einschreiben an einen Fernsehsender an. Hier taucht die Frage auf, warum erhielten nicht beide Hamburger Zeitungen zum gleichen Zeitpunkt das Einschreiben.
Es gibt eine einfache plausible Erklärung. Bei der Zeitung, welche pünktlich am nächsten Tag die Sendung erhielt, hatte ich einen Redakteur persönlich angeschrieben, der in Berlin sitzt. Das wusste ich nicht. Dies ist aber sicher eine Information, die in dem Personenprofil des Journalisten hinterlegt ist. So war sichergestellt, dass auch bei diesem Brief mindestens ein Tag Vorsprung bestand. Genügend Zeit, um das Buch zu lesen und zu analysieren.
Von einer schnellen Reaktion einer Bundesministerin ist nicht auszugehen.

Das letzte Einschreiben an eine Berliner Zeitung befindet sich gemäß heutiger Nachverfolgung noch immer in der Zustellung.

Wie könnte man eine solche Verzögerung erreichen?
Es ist sicher möglich, wenn man den Zugriff auf die Briefsortiermaschinen hat, einmal ein falsches Briefsortierzentrum anzuwählen. Der Brief wird an die falsche Stadt zugestellt und hier automatisch korrigiert wieder mit Verzögerung von einem Tag zum richtigen Sortierzentrum umgeleitet. Dies wäre also ein sehr kleiner Eingriff, welchen bestimmt nicht auffallen würde.

Habe ich Indizien, dass das Manuskript gelesen und somit mindestens ein Brief geöffnet wurde?
Am Donnerstag war mein Computer, der mit dem Internet verbunden ist, permanent 100% ausgelastet. Bei einem Blick auf die Windows-Dienste stellte ich fest, dass die ‚svchost.exe’ mehrfach gestartet war und jeweils einer dieser Dienste für die 100% Auslastung sorgte.
Dies ist generell kein neues Problem, es war aber auf diesem Rechner noch nie aufgetreten. Es gibt zahlreiche Hinweise im Internet auf ein solches Rechnerverhalten, welches keinem Virus zugeschrieben wird. Eine Erklärung hierfür findet man eigentlich nicht. Windowsrechner machen das eben manchmal.

Interessant ist jedoch, dass genau dieser Windows-Dienst eine Hauptrolle in meinem Buch ‚6/11 Global Spy Pact Quadrilla X’ spielt. Ich persönlich halte das für einen Zufall zu viel. Entweder sollte ich eingeschüchtert werden oder wahrscheinlicher, jemand wollte mir einen Hinweis geben, weil er das Mitlesen mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte.

Von den vier Briefen ohne Einschreiben kam einer an einen Arbeitskollegen in einer norddeutschen Großstadt endlich am Samstag an.
Ein weiterer Brief an eine bayrische Großstadt ist bis heute noch nicht angekommen.
Von den letzten beiden Briefen fehlt mir noch die Information, ob sie angekommen sind.

Es wäre also genug Zeit gewesen, einen dieser Briefe noch am Dienstag zu öffnen, das Buch Einzuscannen und den Brief wieder in Umlauf zu bringen.
Umso später die Briefe ausgeliefert werden, je besser kann man seine Spuren verwischen. Sicherlich gibt es weltweit bei jeder Post eine oder mehrere Stellen, zu denen Briefe, z.B. mit Terrorverdacht, automatisch umgeleitet werden können. Hierzu bedarf es keines Aufklebers.
Ich gehöre keiner politischen Vereinigung an, schon gar nicht einer irgendwie kritischen, und bin vielleicht einer der letzten, der noch konsequent für die Einhaltung unseres Grundgesetzes kämpft. Ein Mitlesen dieser Briefe ist also ein schwerer Verstoß gegen das Briefgeheimnis.

Bei bis zu 60.000 Briefen die Stunde, welche eine solche Briefverteilungsanlage verarbeiten kann, wird wahrscheinlich innerhalb weniger Tage der Datenspeicher wieder gelöscht. Es sind also keine Spuren mehr zu finden.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil, ob das von mir geschilderte Szenario sich ereignet hat.

Der nächste Schritt der Manipulation wäre dann, mein Manuskript gegen einen anderen Text auszutauschen und mich so zu diskreditieren. Ich bitte deshalb alle Empfänger meiner Briefe, die Anreißer auf diesem Blog mit dem empfangenen Manuskript zu vergleichen.

Übrigens dies wäre nicht die erste Manipulation meiner Post, siehe http://blog.get-primus.net/?p=183.
Das Ganze hat dann auch für die Geheimdienste den angenehmen Nebeneffekt, dass man die Briefpost nicht mehr für das geeignete sichere Medium hält und wieder zu abhörbaren Mails zurückkehrt.

Mehr Informationen zu 6/11 finden Sie hier.

Olaf Berberich

Was bringt ein No-Spy-Abkommen? Auf jeden einzelnen kommt es an!

Nach dem Monate lang die Politik den Abhörskandal nicht zur Kenntnis nehmen wollte, überschlägt man sich jetzt, selbst betroffen, ein No-Spy-Abkommen zu beschließen, siehe auch http://www.faz.net/aktuell/politik/berlin-und-washington-einig-no-spy-abkommen-kommt-bald-12645481.html.

Doch was wird es bringen?
Vielleicht wird erreicht, dass die, die per Gesetz durch Immunität vor der Strafverfolgung geschützt sind, auch nicht mehr abgehört werden.
für den Bereich Wirtschaftsspionage jedoch ändert das nichts. Selbst wenn es gelingt, die Dienste an die Leine zu legen, so werden keine vorhandenen Daten gelöscht, kein Datensammeln reduziert werden.

Hurra, jetzt gibt es virtuelle kopien von mir im Internet!

Wahrscheinlich wird alles nur noch schlimmer. Das Abhören wird privatisiert werden. Wenn etwas herauskommt, ist die Regierung nicht mehr kompromittiert.
Gleichzeitig werden hierdurch unsere Daten noch leichter in die falschen Hände kommen.

Was ist also die Alternative? Die einzige Möglichkeit, sich zu schützen ist, als Unternehmer und Konsument, sein Bedürfnis nach Schutz zu äußern.

Die einen wollen sich die Existenz bedrohenden Probleme nicht eingestehen, die anderen betrifft es ja nicht, oder doch?

Als Voraussetzung für ein Trusted WEB 4.0 muss jeder verstehen, was es ganz konkret für jeden einzelnen bedeutet, wenn das so weitergeht.
Die Angst im Bauch, was passiert, wenn man nichts tut, muss größer sein, als die Angst, etwas zu tun.

Hierfür habe ich mein neues Buch geschrieben.
„6/11 – Global Spy Pact Quadrilla X“ heißt es.

Ab dem 18.11.2013 werde ich jeden Tag einen Auszug aus einem Artikel veröffentlichen.
Einen Ausdruck des nicht lektorierten und nicht gestalterisch bearbeiteten Manuskripts können Sie aus Gründen der Aktualität dann bei mir erwerben.

Bücher brauchen lange, bis sie am Markt erscheinen. So kommt mein 2007 im Selbstverlag erschienenes -auch auf diesem Blog veröffentlichtes- Buch 7/11 im Frühjahr 2014 in einer lektorierten Neuauflage in den Buchhandel. Herausgegeben wird es vom Persimplex Verlag.

Die Buchprämiere von 6/11 ist ebenfalls für 2014 geplant.

Übrigens habe ich gerade wieder ein Patent angemeldet, diesmal zur dezentralen Datenverschickung.
Die Idee der Telekom, nur noch Daten über deutsche Server zu schicken, ist gut gemeint, ändert aber in einer internationalen Cloud nichts.
Auch weiß niemand, wer da alles bei den deutschen Knoten so mithört.
Jeder einzelne muss sehen können, welchen Weg seine Daten gehen und sich dann zwischen verschiedenen Wegen entscheiden.

Olaf Berberich

Heftige Attacken gegen Trusted WEB 4.0

Über Pfingsten wurden unsere Server heftig angegriffen.
Es wurde im Sekundentakt versucht, remote auf die Server zuzugreifen.
Durch Serverüberlastung sind unsere Seiten – insbesondere www.getmysense.com – zeitweise nicht erreichbar.
Wir bitten diese Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Weiterer Schaden ist nicht entstanden.
Gegen uns als innovatives Unternehmen wird es immer wieder den Versuch geben, an unser Know How zu gelangen oder uns auszuschalten.
Wir werden alles dafür tun, dass Sie auch in Zukunft von den Vorteilen des Trusted Web 4.0 profitieren können.

Sollten Sie eine Fehlermeldung bekommen, versuchen Sie es bitte wenige Minuten später erneut.

Ihr

Olaf Berberich

Leistungsschutzrecht, endlich keine gebrauchten Informationen mehr im Internet!

Im August 2012 habe ich noch vor dem Leistungsschutzgesetz gewarnt, siehe Leistungsschutzgesetz ist eine Kapitulationserklärung der Verlage.

Nun hat das Gesetz die nächste Hürde genommen, siehe http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/leistungsschutzrecht-sieben-fakten-zum-google-gesetz-a-886063.html .

Haben die Verlage sich wirklich überlegt, was sie da angestoßen haben?


Cyberwar, SM-Abhängigkeit, globale Mächte? Wertschöpfung!

Gut ist, dass die Marktkonsolidierung sich hierdurch beschleunigen wird. Schon aus deutscher Gründlichkeit und Angst etwas falsch zu machen, werden viele Onlinemultiplikatoren in Zukunft ihre kostenlose Verteilertätigkeit einstellen.
Reine Gebrauchtinformationshändler, welche sich als Informationsanbieter tarnen, werden vom Markt verschwinden. Viele Verlage leben heute noch davon, von Presseagenturen eingekauften Content durch ein spezielles Layout oder die Zielgruppenausrichtung aufzuhübschen. Jedoch nichts ist verderblicher als Information. Hat Google über seine mit Presseagenturen bestehenden Verträge erst einmal eine Information veröffentlicht, ist diese gebraucht und weitgehend wertlos.

Positiv kann sich auswirken, dass die Reizüberflutung durch weniger Angebote abnehmen wird.

Allerdings ist zu befürchten, dass der Versuch, dem Leistungsschutzgesetz zu entsprechen, zu noch weniger Verständnis der sowieso schon immer trivialeren Informationen führt. Schließlich sind nur kleinste Textausschnitte erlaubt.
Und wer versteht schon „die den Besuch der Originalseite entbehrlich mache. Hier verlaufe die Trennlinie“ (Immerhin schon 70 Zeichen, Ausschnitt aus: Deutscher Bundestag Drucksache 17/12534 17. Wahlperiode 27.02.2013, Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung,– Drucksache 17/11470 – Entwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes, siehe http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/125/1712534.pdf).

Sicher, Zitate sind von der Regelung ausgeschlossen. Oder doch nicht? Was, wenn dem Gericht bewiesen wird, dass die zitierende Seite so stark frequentiert wird und der Gesamtkontext so gut ist, dass die „Originalseite entbehrlich“ wird? (Ausschnitt aus: Deutscher Bundestag Drucksache 17/12534
17. Wahlperiode 27.02.2013, Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss)
zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung,– Drucksache 17/11470 – Entwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes, siehe http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/125/1712534.pdf).)

Gut ist auch, dass Contentbewertungsportale wie www.getmysense.com in Zukunft Hochkonjunktur haben werden und professioneller Journalismus durch aktuelle hautnahe Laientexte ersetzt wird.

Liebe Journalisten, ich werde nie einen Disput von 2 Reprographen über die Qualität eines Bildes vor ca. 20 Jahren vergessen. Beide waren fest überzeugt, dass niemals jemand sie und ihre Fertigkeiten ersetzen könnte.
Heute wissen die meisten nicht mehr, was ein Reprograph überhaupt ist und ein 50,- € teurer Tintenstrahldrucker liefert mit eingebautem Colormanagementsystem eine Qualität, welche früher höchstes Fachwissen erfordert hätte.

Der Leser entscheidet letztendlich, ob ihm der stilistisch und orthografisch schlechtere Artikel des Fachmanns / Teilnehmers eines Geschehens wichtiger ist oder der perfekte und oft belehrende Artikel des Journalisten.

Es wird auch in Zukunft den Beruf des Journalisten als Informationscoach geben und wir arbeiten an Geschäftsmodellen, um professionellen Journalismus finanzierbar zu halten.
Allerdings haben wir aus dem Leistungsschutzgesetz bereits Konsequenzen gezogen:

  • Wir werden nur noch RSS Feeds in unsere Sinnwortsuche aufnehmen, wenn sich Verlage bei uns bewerben und uneingeschränkt auf die Abgeltung der von ihnen veröffentlichten Feeds verzichten.
  • Die Erlaubnis für die Veröffentlichung bestehender Feeds haben wir bei Verlagen angefragt. Sollten wir von diesen Verlagen angemahnt werden, die Feeds herauszunehmen, werden wir diese Verlage auf einer Negativliste veröffentlichen.
  • Die Sinnseiten sind so ausgelegt, dass sie auch bei schärfster juristischer Prüfung nicht gegen das Leistungsschutzgesetz verstoßen. (Bitte setzen Sie in die Themazeile die Originalbezeichnung des Links oder eine eigene Bezeichnung und in die Kommentarzeile immer einen eigenen Kommentar).

Also eigentlich ist das alles gut, oder nicht?

Olaf Berberich